WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 66 von 244

E02 · Wirkungsstrategie-Canvas#

PDF-Fassung

Strategieentwicklung Entscheiden Version 1.0 · Quellen: INT-01 · INT-03 · EXT-MGT-01 · EXT-MGT-05 · EXT-SYS-02 Wirkungsziel, Systemhebel, Fähigkeiten, Portfolios, Ressourcen, Risiken, Governance und Lernen in einer gemeinsamen Strategie verbinden. Verbindlicher Output Integrierte Wirkungsstrategie mit klaren Entscheidungen, Prioritäten und Rückkopplung.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Einsatz, wenn Wirkung in Ziele, Ressourcen, Portfolios, Governance oder formale Entscheidungen überführt werden muss. Nicht geeignet Nicht als paralleles Nachhaltigkeitssystem neben der eigentlichen Steuerung betreiben. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 5–10 Personen Benötigte Inputs Auftrag, vorhandene Daten und relevantes Kontextwissen Schnittstellen Vorgänger: E01/B10/C03. Nachfolger: E03–E11.

Vorgehen#

1. Zielbild und strategische Lücke bestimmen.

2. Kritische Hebel und Engpässe auswählen.

3. Strategische Optionen entwickeln und auf Grenzen prüfen.

4. Fähigkeiten, Partner, Ressourcen und Portfolios zuordnen.

5. Risiken, Resilienz und Übergänge integrieren.

6. KII, Gates, Review und Verantwortlichkeiten festlegen.

Leitfragen#

 Welche bewusste Nicht-Entscheidung macht die Strategie aus?

 Welcher Hebel verändert die Systemlogik?  Welche Fähigkeit fehlt, obwohl Geld vorhanden ist?

E02 · Wirkungsstrategie-Canvas – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Zwölf-Felder-Canvas in vier Zonen: Richtung, Systemhebel, Umsetzungsarchitektur, Rückkopplung.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenzen und Referenzrahmen sind eindeutig.

 Empirische Befunde, Annahmen und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Ergebnis führt zu einer klaren nächsten Entscheidung oder Lernfrage.

 Strategie enthält Entscheidungen und Verzicht.

 Wirkung, Tragfähigkeit, Resilienz und Lernen sind verbunden.

 Ressourcen folgen Prioritäten.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.

 Eine Maßnahmenliste ist keine Strategie.  Wirkungsziele nicht neben Finanzstrategie stellen, sondern integrieren.

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-01 · INT-03 · EXT-MGT-01 · EXT-MGT-05 · EXT-SYS-02. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations- und Rückkopplungslogik.