WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 75 von 244

E11 · Wirkungstransformations-Roadmap#

PDF-Fassung

Sequenzplanung Entscheiden Version 1.0 · Quellen: INT-03 · EXT-MGT-09 · EXT- PUB-04 · EXT-MGT-16 Strategie in eine zeitlich, kausal und organisatorisch sinnvolle Abfolge aus Schutz, Enablern, Piloten, Skalierung, Umbau und Exit übersetzen. Verbindlicher Output Mehrhorizont-Roadmap mit Meilensteinen, Abhängigkeiten, Wirkungsgates, KII und Übergangsschutz.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Einsatz, wenn Wirkung in Ziele, Ressourcen, Portfolios, Governance oder formale Entscheidungen überführt werden muss. Nicht geeignet Nicht als paralleles Nachhaltigkeitssystem neben der eigentlichen Steuerung betreiben. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 5–10 Personen Benötigte Inputs Auftrag, vorhandene Daten und relevantes Kontextwissen Schnittstellen Vorgänger: E02/E05. Nachfolger: H01–H04.

Vorgehen#

1. Zielbild und Portfolioentscheidungen übernehmen.

2. Arbeitspakete nach Schutz, Enabler, Experiment, Skalierung und Exit clustern.

3. Abhängigkeiten und kritischen Pfad bestimmen.

4. Übergangsfolgen und soziale Abfederung planen.

5. Gates, KII und Entscheidungsfenster einbauen.

6. Roadmap als rollierende Hypothese versionieren.

Leitfragen#

 Welche Voraussetzung muss vor Skalierung stehen?

 Welche Altaktivität wird wann beendet?  Wie schützen wir Menschen im Übergang? E11 · Wirkungstransformations-Roadmap – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Mehrspurige Roadmap: Wirkung, Fähigkeiten, Daten, Governance, Technologie, Menschen/Übergang; Gates als vertikale Linien.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenzen und Referenzrahmen sind eindeutig.

 Empirische Befunde, Annahmen und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Ergebnis führt zu einer klaren nächsten Entscheidung oder Lernfrage.

 Abhängigkeiten und Übergangsschutz sind enthalten.

 Roadmap hat Entscheidungsfenster statt Scheintermine.

 Lernen kann Reihenfolge ändern.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.

 Zu detaillierte Langfristpläne erzeugen Kontrollillusion.

 Transformation nicht nur als Aufbau planen.

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-03 · EXT-MGT-09 · EXT-PUB-04 · EXT-MGT-16. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations- und Rückkopplungslogik.