Was auf dieser Archivseite nicht mehr gilt

Die frühere Fassung verwendete punktbasierte Skalen, frei gesetzte Transformations-, Resilienz- und Datenqualitätsfaktoren sowie Eurobeträge in einer gemeinsamen Quotientenlogik. Diese Verbindung ist nicht dimensionsgleich und kann keine belastbare T-SROI-Zahl begründen.

Deshalb werden aus dieser Adresse keine aktuellen Rechenwerte, Beispielquotienten oder Downloadverweise mehr bereitgestellt. Die historische Adresse bleibt nur erhalten, damit bestehende Links nicht ins Leere führen.

Die aktuelle Logik

Vor jeder Geldrechnung kommt die Schutzprüfung: rote Linien, kritische Felder nach Reverse Merit Order, Systemgrenze, Zurechnung, Datenqualität und eine positive konservative Untergrenze müssen dokumentiert sein. Ist eine Bedingung nicht erfüllt, lautet das Ergebnis blockiert / nicht bewertbar, nicht „positiv“.

WÖk-Netto-Wirkungsindex = Summe gewichteter positiver Wirkungen - Summe gewichteter negativer Wirkungen

Der WÖk-Netto-Wirkungsindex ist eine operative Profilkennzahl auf einer offengelegten Skala, kein Eurobetrag. Er bleibt mit Scorecard, Grenzen und Datenlage verbunden.

IOI = PV(kausal zugerechneter direkter Nettonutzen in EUR) / PV(Ressourcen in EUR)

Der IOI verwendet nur direkt monetarisierte, gleichpreisige Nutzen- und Schadenströme. Ein hoher WÖk-Netto-Wirkungsindex wird nicht in den Zähler eingesetzt.

T-SROI = PV(((B_direkt + B_transformativ) × a × (1 - d) × (1 - v) - S)) / PV(I + K), nur bei offenem Schutz-Gate

Transformative Wirkung zählt nur als eigener, belegter Nutzenstrom B_transformativ mit Wirkpfad, Gegenhypothese, Zeitraum und Preisbasis. S sind Schäden innerhalb der Bilanzgrenze; sie werden nicht pauschal mit dem Nutzen-Kausalfaktor verkleinert. Datenqualität ist ein Prüfmerkmal, kein Aufschlagsfaktor.

So geht es weiter

Der T-SROI-Rechenstandard v1.1 erklärt Formel, Schutz-Gate, Beispielrechnung, Sensitivität und Grenzen Schritt für Schritt. Der Methodenbereich Impact Controlling ordnet dazu KII, Scorecards, Reverse Merit Order, WÖk-Netto-Wirkungsindex und IOI ein.

Historische Zitierhinweise

Wer die Fassung v1.0 als zeitgeschichtliche Quelle zitiert, muss sie als historische Konzeptfassung kennzeichnen und darf ihre frühere Multiplikatorformel nicht als aktuellen WÖk-Rechenstandard darstellen. Für methodische Aussagen und Berechnungen ist ausschließlich v1.1 zu verwenden.