WÖk-Präzisierungsbegriff
ESG
ESG steht für Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren in Unternehmen, Finanzierung und Reporting.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Grundbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an CSRD, ESRS, Nachhaltigkeit.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
ESG hilft, Risiken und Nachhaltigkeitsaspekte zu strukturieren. Die Wirkungsökonomie nutzt ESG als Daten- und Anschlussraum, bewertet aber Wirkung als Zustandsveränderung und koppelt sie zurück.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
ESG nicht als Grundlage oder Zielgröße der WÖk formulieren.
Verwendung
Verwendung
ESG als Anschlussraum und Datenquelle.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- positive Netto-Wirkung
- Reporting
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „ESG“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen