Anschlussbegriff

ESRS

Die European Sustainability Reporting Standards konkretisieren, welche Nachhaltigkeitsinformationen Unternehmen unter der CSRD offenlegen sollen.

AnschlussbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Die European Sustainability Reporting Standards konkretisieren, welche Nachhaltigkeitsinformationen Unternehmen unter der CSRD offenlegen sollen.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „ESRS“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an CSRD, ESG, Wirkungsdatenraum.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Die European Sustainability Reporting Standards konkretisieren, welche Nachhaltigkeitsinformationen Unternehmen unter der CSRD offenlegen sollen.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Für die WÖk sind ESRS der Datenrohstoff für Wirkungsindikatoren. Sie ermöglichen Anschlussfähigkeit an bestehende Unternehmensdaten, vermeiden Doppelmeldung und schaffen Grundlage für maschinenlesbare Wirkungsauswertung.

Verwendung

Verwendung

Für die WÖk sind ESRS der Datenrohstoff für Wirkungsindikatoren. Sie ermöglichen Anschlussfähigkeit an bestehende Unternehmensdaten, vermeiden Doppelmeldung und schaffen Grundlage für maschinenlesbare Wirkungsauswertung.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • ESRS sind kein WÖk-Score. Aus ESRS-Daten müssen WÖk-IDs, Benchmarks, Scorecards und Prüfregeln abgeleitet werden.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „ESRS“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Die European Sustainability Reporting Standards konkretisieren, welche Nachhaltigkeitsinformationen Unternehmen unter der CSRD offenlegen sollen.

Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „ESRS“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „ESRS“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

CSRD · ESG · Wirkungsdatenraum · EFRAG · ESRS-Themenstandards · Doppelte Wesentlichkeit · IRO / Impacts, Risks and Opportunities · Berichtsdaten

Querverweise

Version und Quellen

Kategorie: Glossar-Erweiterung · Version: 2.0