Anschlussbegriff
ESRS
Die European Sustainability Reporting Standards konkretisieren, welche Nachhaltigkeitsinformationen Unternehmen unter der CSRD offenlegen sollen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an CSRD, ESG, Wirkungsdatenraum.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk sind ESRS der Datenrohstoff für Wirkungsindikatoren. Sie ermöglichen Anschlussfähigkeit an bestehende Unternehmensdaten, vermeiden Doppelmeldung und schaffen Grundlage für maschinenlesbare Wirkungsauswertung.
Verwendung
Verwendung
ESRS als Daten- und Reportingstandard einordnen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- ESRS sind kein WÖk-Score. Aus ESRS-Daten müssen WÖk-IDs, Benchmarks, Scorecards und Prüfregeln abgeleitet werden.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „ESRS“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise