Anschlussbegriff

EU-Taxonomie

Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten. Eine Aktivität gilt als nachhaltig, wenn sie wesentlich zu einem Umweltziel beiträgt, kein Umweltziel erheblich beeinträchtigt, Mindestschutz einhält und technische Bewertungskriterien erfüllt.

AnschlussbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten. Eine Aktivität gilt als nachhaltig, wenn sie wesentlich zu einem Umweltziel beiträgt, kein Umweltziel erheblich beeinträchtigt, Mindestschutz einhält und technische Bewertungskriterien erfüllt.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „EU-Taxonomie“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Social Taxonomy / Sozialtaxonomie, CSRD, ESRS.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten. Eine Aktivität gilt als nachhaltig, wenn sie wesentlich zu einem Umweltziel beiträgt, kein Umweltziel erheblich beeinträchtigt, Mindestschutz einhält und technische Bewertungskriterien erfüllt.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Für die WÖk ist die Taxonomie ein wichtiger Vorläufer: wesentlicher Beitrag, DNSH und Mindestschutz entsprechen der Logik, positive Wirkung nicht durch schwere negative Wirkung zu erkaufen.

Verwendung

Verwendung

Für die WÖk ist die Taxonomie ein wichtiger Vorläufer: wesentlicher Beitrag, DNSH und Mindestschutz entsprechen der Logik, positive Wirkung nicht durch schwere negative Wirkung zu erkaufen.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Die Taxonomie ist stärker kapitalmarkt- und umweltbezogen. Die WÖk erweitert die Logik auf Produkte, Steuern, Einkommen, Kapital, Medien, Demokratie und positive Netto-Wirkung.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „EU-Taxonomie“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Die EU-Taxonomie ist ein Klassifikationssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten. Eine Aktivität gilt als nachhaltig, wenn sie wesentlich zu einem Umweltziel beiträgt, kein Umweltziel erheblich beeinträchtigt, Mindestschutz einhält und technische Bewertungskriterien erfüllt.

Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „EU-Taxonomie“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „EU-Taxonomie“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Social Taxonomy / Sozialtaxonomie · CSRD · ESRS · Wirkungsrisiko · Nachhaltigkeit · Taxonomiefähigkeit · Taxonomiekonformität · dnsh

Version und Quellen

Kategorie: Glossar-Erweiterung · Version: 2.0