Anschlussbegriff
Klimarisiko
Klimarisiko bezeichnet physische, transitionale, soziale, finanzielle und politische Risiken, die aus Klimawandel oder Klimaschutz entstehen. Dazu gehören Extremwetter, Wasserstress, Lieferkettenstörungen, Regulierung, Stranded Assets und Versicherbarkeit.
Auf einen Blick
- Klimarisiko bezeichnet physische, transitionale, soziale, finanzielle und politische Risiken, die aus Klimawandel oder Klimaschutz entstehen. Dazu gehören Extremwetter, Wasserstress, Lieferkettenstörungen, Regulierung, Stranded Assets und Versicherbarkeit.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Klimarisiko“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Klimafolgeschäden, Vulnerabilität, Exposition.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Klimarisiko bezeichnet physische, transitionale, soziale, finanzielle und politische Risiken, die aus Klimawandel oder Klimaschutz entstehen. Dazu gehören Extremwetter, Wasserstress, Lieferkettenstörungen, Regulierung, Stranded Assets und Versicherbarkeit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk verbindet Klimarisiko mit Wirkungsrisiko. Es betrifft Unternehmen, Kommunen, Kapitalmärkte, Gesundheit, Migration, Sicherheit und Demokratie. Klimarisiko muss in Kapital, Preise, Steuern, Beschaffung und Infrastrukturplanung rückgekoppelt werden.
Verwendung
Verwendung
Die WÖk verbindet Klimarisiko mit Wirkungsrisiko. Es betrifft Unternehmen, Kommunen, Kapitalmärkte, Gesundheit, Migration, Sicherheit und Demokratie. Klimarisiko muss in Kapital, Preise, Steuern, Beschaffung und Infrastrukturplanung rückgekoppelt werden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Klimarisiko ist nicht nur Risiko für Unternehmen. Es ist Risiko für Lebensbedingungen und Handlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig sind Klimaschutzmaßnahmen auf Nebenwirkungen und soziale Abfederung zu prüfen.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Klimarisiko“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Klimarisiko bezeichnet physische, transitionale, soziale, finanzielle und politische Risiken, die aus Klimawandel oder Klimaschutz entstehen. Dazu gehören Extremwetter, Wasserstress, Lieferkettenstörungen, Regulierung, Stranded Assets und Versicherbarkeit.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Klimarisiko“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Klimarisiko“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Klimafolgeschäden · Vulnerabilität · Exposition · Anpassungskapazität · Wirkungsrisiko · Kipppunkt / Schwellenwert · Klimaanpassung / Adaptation · Wirkungskapital
Verknüpfungen