WÖk-Präzisierungsbegriff
Stranded Assets
Stranded Assets sind Vermögenswerte, die durch veränderte Risiken, Regeln, Märkte, Technologien oder ökologische Bedingungen an Wert verlieren.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Grundbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsrisiko, Nachhaltigkeit, Transition Risk.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
In der WÖk zeigen Stranded Assets, dass negative oder verdrängte Wirkungen irgendwann in Kapitalwert, Versicherbarkeit, Finanzierung, Betriebskosten oder Nutzbarkeit zurückkehren können.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Nicht als automatischer Wertverlust ab einem Stichtag darstellen.
Verwendung
Verwendung
Als finanzielle Rückkehr verdrängter Wirkung verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wertkorrektur
- Abschreibung
- gesetzlicher Stichtag
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Stranded Assets“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise