WÖk-Präzisierungsbegriff / Kapitalbegriff
Scheinkapital
Scheinkapital bezeichnet Vermögenswerte, deren heutiger Wert auf unbepreisten Schäden, fossilen Pfaden, Ausbeutung, Verknappung, Datenmacht oder künftigen Risiken beruht.
Auf einen Blick
- Scheinkapital wirkt stabil, solange Schäden ausgelagert bleiben; kehrt Wirkung in Preise, Steuern, Kapitalzugang oder Versicherbarkeit zurück, kann der Wert kippen.
- Der Begriff gehört zum Bereich Finanzsystem, Kapital & Lieferkettenrisiken und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Scheinkapital“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsbedingte Stranded Assets, Stranded Assets, Wirkungsrisiko.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Scheinkapital bezeichnet Vermögenswerte, deren heutiger Wert auf unbepreisten Schäden, fossilen Pfaden, Ausbeutung, Verknappung, Datenmacht oder künftigen Risiken beruht. Sobald Wirkung in Preise, Steuern, Kapitalzugang und Versicherbarkeit zurückkehrt, können solche Werte zu Stranded Assets, Kreditausfällen oder Versicherungsrisiken werden.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Scheinkapital bezeichnet Vermögenswerte, deren heutiger Wert auf unbepreisten Schäden, fossilen Pfaden, Ausbeutung, Verknappung, Datenmacht oder künftigen Risiken beruht. Sobald Wirkung in Preise, Steuern, Kapitalzugang und Versicherbarkeit zurückkehrt, können solche Werte zu Stranded Assets, Kreditausfällen oder Versicherungsrisiken werden.
Verwendung
Verwendung
Als kritischen Kapitalbegriff verwenden; nicht mit legalem Eigenkapital, Bilanzkapital oder Scheingewinn gleichsetzen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Eigenkapital
- Finanzkapital
- Stranded Assets
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Scheinkapital“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Scheinkapital wirkt stabil, solange Schäden ausgelagert bleiben; kehrt Wirkung in Preise, Steuern, Kapitalzugang oder Versicherbarkeit zurück, kann der Wert kippen.
Im Bereich Finanzsystem, Kapital & Lieferkettenrisiken hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Scheinkapital“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Finanzsystem, Kapital & Lieferkettenrisiken hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Scheinkapital“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungsbedingte Stranded Assets · Stranded Assets · Wirkungsrisiko · Wirkungsfonds · Wirkungsrückkopplung · Kapitalwirkung
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise