WÖk-Präzisierungsbegriff / Kapitalbegriff
Wirkungsbedingte Stranded Assets
Wirkungsbedingte Stranded Assets sind Vermögenswerte, deren Wert sinkt oder verloren geht, weil ihre wirtschaftliche Grundlage auf negativer oder nicht mehr akzeptierter Wirkung beruht.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff / Kapitalbegriff im Bereich Finanzsystem, Kapital & Lieferkettenrisiken.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Stranded Assets, Scheinkapital, Strandinggefährdeter Kredit.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Die WÖk erweitert damit den klassischen Stranded-Asset-Begriff: Nicht nur fossile Anlagen können stranden, sondern auch Geschäftsmodelle mit Ausbeutung, Datenintransparenz, Vertrauenszerstörung, Gesundheitsbelastung, Wasserstress oder demokratischer Destabilisierung.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Als Wirkungsökonomie-spezifische Präzisierung von Stranded Assets verwenden.
Verwendung
Verwendung
Als WÖk-Erweiterung des klassischen Stranded-Asset-Begriffs verwenden; Wirkungskategorie und Entwertungsmechanismus sichtbar machen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Stranded Assets
- schlechtes ESG-Rating
- allgemeine Wertschwankung
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsbedingte Stranded Assets“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise