WÖk-Präzisierungsbegriff
negative Wirkung
Negative Wirkung ist eine Zustandsveränderung, die Mensch, Planet oder Demokratie schädigt oder destabilisiert.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Bewertungsbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkung, Wirkungsrisiko, Netto-Wirkung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Negative Wirkung kann direkt, indirekt, kurzfristig oder langfristig auftreten und wird im Referenzrahmen bewertet.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Nicht mit Risiko verwechseln: Risiko ist Möglichkeit, Wirkung ist eingetretene Veränderung.
Verwendung
Verwendung
Negative Wirkung als Zustandsverschlechterung bezeichnen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkungsrisiko
- Nebenwirkung
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „negative Wirkung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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