WÖk-Präzisierungsbegriff

negative Wirkung

Negative Wirkung ist eine Zustandsveränderung, die Mensch, Planet oder Demokratie schädigt oder destabilisiert.

WÖk-PräzisierungsbegriffStand / Version 1.0

Auf einen Blick

  • Negative Wirkung liegt vor, wenn eine Veränderung SDGs, Agenda 2030 oder SDG+ schwächt, blockiert oder zerstört.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Bewertungsbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „negative Wirkung“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkung, Wirkungsrisiko, Netto-Wirkung.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Negative Wirkung kann direkt, indirekt, kurzfristig oder langfristig auftreten und wird im Referenzrahmen bewertet.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Nicht mit Risiko verwechseln: Risiko ist Möglichkeit, Wirkung ist eingetretene Veränderung.

Verwendung

Verwendung

Nicht mit Risiko verwechseln: Risiko ist Möglichkeit, Wirkung ist eingetretene Veränderung.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Wirkungsrisiko
  • Nebenwirkung

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „negative Wirkung“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Negative Wirkung liegt vor, wenn eine Veränderung SDGs, Agenda 2030 oder SDG+ schwächt, blockiert oder zerstört.

Im Bereich Bewertungsbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „negative Wirkung“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Bewertungsbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „negative Wirkung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Wirkung · Wirkungsrisiko · Netto-Wirkung · neutrale Wirkung · positive Wirkung