WÖk-Präzisierungsbegriff
positive Wirkung
Positive Wirkung ist eine Zustandsveränderung, die im Referenzrahmen von SDGs, Agenda 2030 und SDG+ positiv bewertet wird.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Bewertungsbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkung, negative Wirkung, neutrale Wirkung.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Positive Wirkung ist keine Behauptung guten Willens, sondern eine bewertete Zustandsveränderung mit Bezugspunkt.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Referenzrahmen benennen.
Verwendung
Verwendung
Positive Wirkung nie ohne Bewertungsrahmen verwenden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- positive Netto-Wirkung
- Wirkungspotenzial
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „positive Wirkung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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