Anschlussbegriff

Viable System Model

Das VSM von Stafford Beer ist ein kybernetisches Organisationsmodell, das operative Einheiten, Koordination, Steuerung, Umweltbeobachtung und Grundsatzorientierung miteinander verbindet.

AnschlussbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Das VSM von Stafford Beer ist ein kybernetisches Organisationsmodell, das operative Einheiten, Koordination, Steuerung, Umweltbeobachtung und Grundsatzorientierung miteinander verbindet.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Viable System Model“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Rekursion, Varietät, Viabilität.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Das VSM von Stafford Beer ist ein kybernetisches Organisationsmodell, das operative Einheiten, Koordination, Steuerung, Umweltbeobachtung und Grundsatzorientierung miteinander verbindet.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Die WÖk nutzt das Modell als Bezugslinie für dezentrale Verantwortlichkeit und Rückkopplung in Unternehmen als Wirkungssystemen.

Verwendung

Verwendung

Die WÖk nutzt das Modell als Bezugslinie für dezentrale Verantwortlichkeit und Rückkopplung in Unternehmen als Wirkungssystemen.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Zentralplanung, Organigramm, Hierarchie, bloße Prozesssteuerung.

Vertiefung

Vertiefte Begriffsstruktur

Auf einen Blick

  • Das Viable System Model beschreibt, wie Organisationen durch Rekursion, Koordination und Umweltbeobachtung lebensfähig bleiben.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Systemtheorie, Kybernetik und Konstruktivismus und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch wird er an Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung gebunden.
  • Personen und Theorien sind hier Bezugslinien, keine Autoritäten der WÖk.

Hauptdefinition

Die WÖk nutzt das Modell als Bezugslinie für dezentrale Verantwortlichkeit und Rückkopplung in Unternehmen als Wirkungssystemen. Wirkung entsteht nicht nur an der Spitze, sondern in Einkauf, Produktion, Vertrieb, Daten, Personal, Kommunikation und Lieferketten.

Wirkungsökonomische Relevanz

Der Begriff verhindert, dass Wirkung nur als Stabsstelle oder Bericht gelesen wird. Organisationen brauchen verteilte Wirkungskompetenz.

Verwendung in der WÖk

Nutzen bei Unternehmensführung, Wirkungscontrolling, Governance, Lieferketten und Organisationsdesign.

Abgrenzung

  • Zentralplanung
  • Organigramm
  • Hierarchie
  • bloße Prozesssteuerung

Querverweise

Redaktionelle Metadaten

  • Version: 1.0
  • Status: synchronisiert
  • Qualitätsmaßstab: Struktur 5. P = Planet
  • Personen sind Bezugslinien, nicht Autoritäten.

Version und Quellen

Kategorie: Glossar-Erweiterung · Version: 2.0