WÖk · Onlinefassung · Abschnitt 8 von 29

6. Wirkungs-Scorecards im Managementprozess#

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Scorecards dürfen nicht nur am Jahresende entstehen. Sie gehören in die laufenden Prozesse. Eine Investition bekommt eine Wirkungs-Scorecard im Antrag. Ein Lieferant bekommt eine Scorecard beim Onboarding. Ein Produkt bekommt eine Scorecard in der Entwicklung. Eine Kampagne bekommt eine Wirkungspotenzial- und Risikoprüfung vor Veröffentlichung. Die Scorecard muss dabei einfach genug sein, um Entscheidungen zu ermöglichen, und tief genug, um Greenwashing zu verhindern. Sie braucht eindeutige Indikatoren, Datenqualität, Mindestbedingungen, Unsicherheitsangaben, rote Linien und eine klare Verantwortlichkeit.

Managementprozess Wirkungscontrolling-Eingriff Strategie Wirkungsziele, Transformationspfade, rote Linien Budgetplanung Wirkungsbudget, NWI je Programm, T-SROI für Investitionen CapEx-Freigabe T-SROI, Stranded-Asset-Risiko, NWI-Untergrenze Produktfreigabe Produktscorecard, DPP-Reife, Sicherheits- und Kreislaufdaten

Supplier Scorecard, Lieferkettenrisiko, WUStG-/Vorsteuerlogik HR/Führung Wirkungskompetenz, Mitarbeiterführung, Arbeitsgesundheit Marketing/Vertrieb Responsible Marketing, Wirkungspotenzial, Quellenklarheit 7. NWI, T-SROI und Investitionsentscheidungen Viele Unternehmensentscheidungen scheitern nicht daran, dass keine Zahlen vorhanden sind. Sie scheitern daran, dass die Zahlen die falschen Wirkungen bevorzugen. Eine Investition in Energieeffizienz, Kreislaufmaterial, Mitarbeitendenqualifizierung oder Prävention sieht finanziell oft weniger attraktiv aus als eine kurzfristige Kostenreduktion. Wirkungscontrolling verändert die Vergleichslogik.