Arbeitspapier Doppelte Wesentlic… · Onlinefassung · Abschnitt 62 von 72
22.1 Impact-Management als lernender Zyklus#
Impact-Management ist kein Jahresprojekt. Es ist ein Zyklus. Er beginnt mit der Wesentlichkeitsanalyse, übersetzt wesentliche IROs in Ziele und Maßnahmen, ordnet Daten und Verantwortlichkeiten zu, integriert diese in Planung und Budget, überwacht Fortschritt, bewertet Abweichungen, kommuniziert Ergebnisse und passt Entscheidungen an.
Der Zyklus ist lernend, weil Wirkung nicht vollständig vorhersagbar ist. Maßnahmen können Nebenwirkungen haben. Daten können sich verbessern. Stakeholderperspektiven können neue Themen sichtbar machen. Regulierung, Technologie, Markt und Klima verändern die Lage. Ein starres System würde schnell veralten. Ein gutes Impact-Management-System aktualisiert seine IROs und KIIs regelmäßig, ohne jedes Jahr bei null anzufangen.
Mindestanforderung an Impact-Management Für jedes wesentliche Thema braucht es: 1. eindeutige Verantwortlichkeit, 2. Ziel oder Transformationspfad, 3. Key Impact Indicators, 4. Datenqualitätsbewertung, 5. Maßnahmen und Budget, 6. Entscheidungsregel bei Zielkonflikten, 7. Rückkopplung in Reporting, Risiko und Strategie.