Wirkungsoekonomisches schulkonze… · Onlinefassung · Abschnitt 24 von 42

17. Förderung als Teil des Schulkonzepts#

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Die frühere Idee der Wirkungsförderung bleibt zentral, aber sie ist nicht das ganze Schulkonzept. Sie ist der Förderarm: die zusätzliche Unterstützung innerhalb und außerhalb der Schule, wenn Lernbarrieren, Potenziale oder Teilhaberisiken sichtbar werden.

Wirkungsförderung beginnt nicht erst, wenn ein Kind scheitert. Sie beginnt dort, wo Förderung die Wahrscheinlichkeit positiver Entwicklung erhöht oder spätere Schäden verhindert. Das gilt für Leistungsabfall ebenso wie für Unterforderung, Sprachbarrieren, Dyskalkulie, LRS, psychische Belastung, fehlende Lernstrategien oder fehlende Lernruhe zu Hause.

Förderlogik alt Wirkungsförderung neu Hilfe nach Defizitnachweis Hilfe bei sichtbarem Wirkungsrisiko oder Wirkungspotenzial Fokus auf schlechte Noten Fokus auf Lernweg, Selbstwirksamkeit, Teilhabe und Potenzial Diagnose als Eintrittskarte Diagnose verbessert Passung, ist aber nicht die einzige Zugangsvoraussetzung Nachhilfe als Reparatur Förderung als Prävention, Stabilisierung und Potenzialentfaltung Eltern müssen kämpfen Schule, Kommune und Fördernetzwerk erkennen Bedarf früh und würdig