WÖMM 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 15 von 68
3. Strategie und Portfolio#
Strategie ist im WÖMM die bewusste Auswahl von Wirkungsproblemen, Systemhebeln, Angeboten, Fähigkeiten und Kapitalallokationen. Sie ersetzt weder Wettbewerb noch Positionierung, ordnet diese aber am Wirkungskompass. Ein Portfolio wird nicht nur nach Wachstum und Rendite, sondern nach Netto-Wirkung, Resilienz, Lernwert und Transformationswirkung gesteuert.
Leitfrage Welche Wirkungsziele, Portfolios und Fähigkeiten verschieben das System in die gewünschte Richtung?
Managementauftrag#
Ressourcen und Fähigkeiten auf jene Handlungsfelder konzentrieren, die positive Netto-Wirkung, Tragfähigkeit und Transformationshebel verbinden.
Entscheidungsgegenstände#
strategische Wirkungsziele und Zielzustände Geschäfts- und Wirkungsportfolios Aufbau, Partnerschaft, Rückzug oder Ausstieg strategische Fähigkeiten und Dateninfrastruktur Ressourcen- und Kapitalprioritäten
Standardprozess#
1. Ausgangszustand und Entscheidungsanlass klären 2. Wirkungsempfänger, Räume, Daten und Annahmen erfassen 3. Wirkungsgrenzen und Mindestanforderungen prüfen 4. Optionen entwickeln und Wirkpfade vergleichen 5. Entscheidung mit Verantwortlichkeit, Ressourcen und Rückkopplung dokumentieren 6. Wirkung beobachten, Nebenwirkungen prüfen und Entscheidung korrigieren
Methoden und Instrumente#
Tabelle 15: Methodenprofil – 3. Strategie und Portfolio Methode Einsatz Wirkungsstrategie-Map Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Wirkungsportfolio Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Strategische Optionsräume Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. T-SROI-Vorprüfung Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Transformationspfad-Design Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Fähigkeitslandkarte Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt.
Verbindliche Ergebnisse#
Wirkungsstrategie Portfolioentscheidungen Ausstiegs- und Konversionspfade strategische Roadmap Fähigkeits- und Investitionsplan
Beispielhafte Key Impact Indicators#
Typische Fehlsteuerungen#
nur bekannte Stakeholder betrachten Bilanzgrenze mit Wirkungsgrenze verwechseln lineare Wirkungsketten unterstellen Zukunft und Rebound ausblenden Komplexität sammeln, aber keine Priorität setzen Abschlusskriterium Das Managementfeld gilt nicht als etabliert, weil ein Dokument existiert. Es gilt als etabliert, wenn die Ergebnisse in realen Entscheidungen genutzt, Verantwortlichkeiten geklärt, Daten verfügbar, Wirkungsgrenzen beachtet und Lernschleifen nachweisbar geschlossen werden.
Erweiterung WÖMM 2.0: Foresight und Annahmenarchitektur Kontextanalyse wird um Horizon Scanning, schwache Signale, Szenarien, Diskontinuitäten und ein versioniertes Annahmenregister erweitert. Jede strategisch kritische Annahme erhält Evidenzgrad, Zeithorizont, Frühindikator, verantwortliche Rolle und Auslöser für Neubewertung. Nicht nur der wahrscheinlichste Verlauf, sondern auch robuste Optionen unter mehreren plausiblen Zukünften werden geprüft. 3. Strategie und Portfolio Strategie ist im WÖMM die bewusste Auswahl von Wirkungsproblemen, Systemhebeln, Angeboten, Fähigkeiten und Kapitalallokationen. Sie ersetzt weder Wettbewerb noch Positionierung, ordnet diese aber am Wirkungskompass. Ein Portfolio wird nicht nur nach Wachstum und Rendite, sondern nach Netto-Wirkung, Resilienz, Lernwert und Transformationswirkung gesteuert.
Leitfrage Welche Wirkungsziele, Portfolios und Fähigkeiten verschieben das System in die gewünschte Richtung?
Managementauftrag Ressourcen und Fähigkeiten auf jene Handlungsfelder konzentrieren, die positive Netto-Wirkung, Tragfähigkeit und Transformationshebel verbinden. Entscheidungsgegenstände strategische Wirkungsziele und Zielzustände Geschäfts- und Wirkungsportfolios Aufbau, Partnerschaft, Rückzug oder Ausstieg strategische Fähigkeiten und Dateninfrastruktur Ressourcen- und Kapitalprioritäten Standardprozess 1. Ausgangszustand und Entscheidungsanlass klären 2. Wirkungsempfänger, Räume, Daten und Annahmen erfassen 3. Wirkungsgrenzen und Mindestanforderungen prüfen 4. Optionen entwickeln und Wirkpfade vergleichen 5. Entscheidung mit Verantwortlichkeit, Ressourcen und Rückkopplung dokumentieren 6. Wirkung beobachten, Nebenwirkungen prüfen und Entscheidung korrigieren Methoden und Instrumente Tabelle 15: Methodenprofil – 3. Strategie und Portfolio Methode Einsatz Wirkungsstrategie-Map Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Wirkungsportfolio Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Strategische Optionsräume Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. T-SROI-Vorprüfung Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Transformationspfad-Design Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Fähigkeitslandkarte Wird für Analyse, Gestaltung oder Entscheidung im Managementfeld eingesetzt. Verbindliche Ergebnisse Wirkungsstrategie Portfolioentscheidungen Ausstiegs- und Konversionspfade strategische Roadmap Fähigkeits- und Investitionsplan Beispielhafte Key Impact Indicators Tabelle 16: KII-Beispiele – 3. Strategie und Portfolio