WÖMM 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 39 von 68
27. Wirkungsmodell-Canvas#
Die Werkzeuge bilden eine gemeinsame Sprache. Sie sollen nicht alle gleichzeitig eingesetzt werden. Die Auswahl richtet sich nach Entscheidungsanlass, Risiko, Reifegrad und Datenlage. Für ein kleines Pilotprojekt genügen häufig Systemlandkarte, Wirkungsmodell-Canvas, Grenzen-Check und Entscheidungsmemo. Für eine Unternehmensstrategie werden zusätzlich Portfolio, Governance, Datenmodell und Transformationspfade benötigt.
26. Wirkungssystem-Landkarte Zweck Eine visuelle Karte des relevanten Wirkungssystems.
Vorgehen#
1. Entscheidung und Systemgrenze festlegen.
2. Wirkungsempfänger und Wirkungsräume erfassen.
3. Ressourcen-, Daten-, Geld- und Informationsflüsse eintragen.
4. Macht, Abhängigkeiten und Engpässe markieren.
5. Wirkungen erster bis dritter Ordnung ergänzen.
6. offene Annahmen und Datenlücken kennzeichnen.
Ergebnis#
Systemkarte, priorisierte Hebel, kritische Empfänger, Daten- und Forschungsplan.
Qualitätsregel#
Nicht verwechseln Nicht jedes Element gleich detailliert behandeln. Die Karte muss auf eine Entscheidung zulaufen.
Moderationsfragen#
Welche Entscheidung soll nach diesem Werkzeug anders oder besser getroffen werden?
Welche Wirkungsempfänger fehlen noch im Raum?
Welche Annahme behandeln wir gerade wie eine Tatsache?
Welche rote Linie darf nicht in einem Durchschnitt verschwinden?
Welche Nebenwirkung oder Rückkopplung wäre für uns besonders unangenehm?
Wann und anhand welcher Information korrigieren wir unsere Entscheidung?
27. Wirkungsmodell-Canvas Zweck Weiterentwicklung des Business Model Canvas zum Geschäfts-, Wirkungs- und Lernmodell.