WÖMM 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 41 von 68
29. Wirkungspfad und Wirkungsnetz#
Zweck Plausible Entstehung von Wirkung sowie Rückkopplungen und Nebenwirkungen darstellen.
Vorgehen#
Ergebnis#
Wirkungsversprechen, Designkriterien, Ausschluss- und Zugangsbedingungen.
Qualitätsregel#
Nicht verwechseln Ein positiver Kundennutzen kann negative Wirkung für andere erzeugen. Beides muss gleichzeitig sichtbar sein.
Moderationsfragen#
Welche Entscheidung soll nach diesem Werkzeug anders oder besser getroffen werden?
Welche Wirkungsempfänger fehlen noch im Raum?
Welche Annahme behandeln wir gerade wie eine Tatsache?
Welche rote Linie darf nicht in einem Durchschnitt verschwinden?
Welche Nebenwirkung oder Rückkopplung wäre für uns besonders unangenehm?
Wann und anhand welcher Information korrigieren wir unsere Entscheidung?
29. Wirkungspfad und Wirkungsnetz Zweck Plausible Entstehung von Wirkung sowie Rückkopplungen und Nebenwirkungen darstellen.
Vorgehen 1. Auslöser → Mechanismus → unmittelbare Veränderung → indirekte Folge → Strukturwirkung. Danach Verstärker, Dämpfer, Rebound, Zeitverzögerungen und alternative Erklärungen ergänzen.
Ergebnis Hypothesenmodell, KII, Test- und Evidenzplan.
Qualitätsregel Nicht verwechseln Wirkungspfad ist kein Wirkungsnachweis. Kausalität und Unsicherheit müssen sprachlich korrekt bleiben.