WÖMS 2.0 · Onlinefassung · Abschnitt 58 von 244

D07 · Wirkungsscorecard und FinalScore#

PDF-Fassung

Bewertungsinstrument Bewerten Version 1.0 · Quellen: INT-06 · INT-07 · EXT- NORM-03 · EXT-NORM-15 Messwerte anhand transparenter Benchmarks in Wirkungsscores übersetzen und unter Nichtkompensation zu einem entscheidungsfähigen Profil zusammenführen.

Verbindlicher Output Scorecard je Wirkungsobjekt mit Einzelwerten, Benchmarks, Datenqualität, Mindestbedingungen und FinalScore.

Einsatzrahmen Festlegung Geeignet Einsatz, wenn Wirkung priorisiert, gemessen, bewertet, verglichen oder evaluiert werden soll. Nicht geeignet Nicht zur Scheingenauigkeit, Personenbewertung oder Kompensation schwerer Schäden verwenden. Dauer 90–150 Minuten Beteiligte 5–10 Personen Benötigte Inputs Auftrag, vorhandene Daten und relevantes Kontextwissen Schnittstellen Vorgänger: D01–D06/B11. Nachfolger: D08/D09, E04/E07, H05.

Vorgehen#

1. Relevante Indikatoren und Kernfelder festlegen.

2. Messwerte und Benchmarks einlesen. 3. Archetypen oder Bewertungsfunktionen anwenden.

4. Datenqualität und Kontext berücksichtigen.

5. Mindestbedingungen und Reverse Merit Order anwenden.

6. Scorecard prüfen, freigeben und versionieren.

Leitfragen#

 Ist der Benchmark sektoral und kontextuell fair?

 Welche Mindestbedingung blockiert Aufwertung?

 Wie wirkt Datenunsicherheit auf den Score?

D07 · Wirkungsscorecard und FinalScore – Fortsetzung

Visualisierungs- und Canvas-Spezifikation#

Tabellarische Scorecard −3 bis +3; Profilgrafik; niedrigster kritischer Score bestimmt FinalScore, ergänzende Stärken bleiben sichtbar.

Qualitätskriterien#

 Empfänger, Systemgrenzen und Referenzrahmen sind eindeutig.

 Empirische Befunde, Annahmen und normative Bewertungen bleiben unterscheidbar.

 Ergebnis führt zu einer klaren nächsten Entscheidung oder Lernfrage.

 Bewertungsfunktion ist reproduzierbar.  Keine Kompensation roter Linien.  Score bleibt durch Rohdaten und Begründung erklärbar.

Typische Fehlanwendungen und Schutzmaßnahmen#

 Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln.

 Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.

 Score nicht als Wahrheit über Personen verwenden.

 Gewichtung darf Grenzverletzungen nicht glätten.

Quellen- und Herkunftslinie#

Interne und externe Anschlussquellen: INT-06 · INT-07 · EXT-NORM-03 · EXT-NORM-15. Die WÖMS-Ausgestaltung verbindet diese Quellen mit der wirkungsökonomischen Begriffs-, Grenz-, Nichtkompensations- und Rückkopplungslogik.