Führend
WÖk-Begriffslogik
Maßgeblich sind Begriffsleitfaden, aktuelles Buch, Website, Glossar, Methodik, SDGs, Agenda 2030 und SDG+. Wirkung ist neutral. Zielgröße ist positive Netto-Wirkung.
Methodik · Quellenradar
Die Wirkungsökonomie behauptet Wirkung nicht frei. Sie setzt auf bestehende globale, europäische, nationale und methodische Datenstrukturen auf und übersetzt sie in Wirkungsindikatoren, Scorecards, Netto-Wirkung, Wirkungsklassen und Rückkopplung.
Quellenhierarchie
Externe Quellen können Daten, Praxiswissen, Methoden, Kritik und Vergleichsperspektiven liefern. Sie ersetzen aber keine WÖk-Definitionen und keine WÖk-Wirkungsbewertung.
Führend
Maßgeblich sind Begriffsleitfaden, aktuelles Buch, Website, Glossar, Methodik, SDGs, Agenda 2030 und SDG+. Wirkung ist neutral. Zielgröße ist positive Netto-Wirkung.
Anschluss
CSRD, ESRS, GRI, DPP, ISO, Labels, Zertifizierungen und Benchmarks können Daten liefern, Prüfpfade stützen oder Vergleichspunkte schaffen.
Grenze
Ein Label, ein ESG-Rating oder eine ISO-Zertifizierung ist kein Nachweis positiver Netto-Wirkung und keine WÖk-Produktsteuerklasse.
Quellenkategorien
Das externe Quellenregister wird als kuratierter Quellenradar gepflegt. Es priorisiert offizielle Quellen und vermeidet proprietäre, geschützte oder ungeprüfte Inhalte.
Globale Ziele und SDG-Daten
UN Agenda 2030, SDG Goals, UNSD-Indikatoren, UN Data, UNDP, FAO, WHO, ILO, World Bank und OECD liefern Ziele, Daten und internationale Anschlussfähigkeit.
WÖk-Nutzung: Referenzrahmen, SDG-/SDG+-Mapping, Wirkungsfelder und Indikatoren.
EU-Regularien und Sustainable Finance
CSRD, ESRS, EU-Taxonomie, SFDR, ESG Ratings Regulation, CSDDD, CBAM und Sustainable-Finance-Quellen schaffen Daten- und Pflichtenräume.
WÖk-Grenze: Rechtsstand, Schwellenwerte und Fristen immer aktuell prüfen.
Reporting- und Datenstandards
GRI, ISSB, SASB, GHG Protocol, CDP, SBTi, TNFD, ISO, EMAS, PEF, OEF und Impact-Frameworks liefern Daten- und Methodenanschluss.
WÖk-Nutzung: Datenqualität, Indikator-Mapping, Scorecards und Glossar.
Produktdaten und Kreislaufwirtschaft
ESPR, DPP, EPDs, ÖKOBAUDAT, ProBas, Agribalyse, OpenLCA Nexus, PEP Ecopassport, Battery Pass, CIRPASS und Catena-X können produktbezogene Daten liefern.
WÖk-Grenze: Datenquelle ist noch keine Wirkungsbewertung.
Lieferketten und Menschenrechte
CSDDD, LkSG, OECD Guidelines, UN Guiding Principles, ILO-Standards, Forced Labour, Entwaldung und Konfliktmineralien helfen, negative Wirkungen und Wirkungsgrenzen zu prüfen.
WÖk-Nutzung: Lieferkettendaten, Menschenrechte, Nicht-Kompensation.
Klima, Energie und Biodiversität
IPCC, IPBES, Paris Agreement, CBD, EU ETS, European Climate Law, Energie- und Industriequellen liefern Klimarisiko, Emissions- und Biodiversitätsbezüge.
WÖk-Nutzung: Planet-Indikatoren, Schwellen, Risiken und Transformationswirkung.
ESG-Ratings und Finanzdaten
Sustainalytics, MSCI, S&P, ISS ESG, Moody's, LSEG, EcoVadis, CDP, Clarity AI, RepRisk, Bloomberg und FactSet werden nur über öffentliche Methodik eingeordnet.
WÖk-Grenze: keine Ratings, Scores oder proprietären Daten übernehmen.
Kommunale SDG- und Haushaltssysteme
SDG-Portal Deutschland, Mannheim 2030, kommunale Nachhaltigkeitshaushalte und Voluntary Local Reviews zeigen, wie Ziele und Haushalte lokal verbunden werden können.
WÖk-Nutzung: kommunale Daten, Haushalt, Wirkungslenkung.
Deutsche Datenquellen und Behörden
Destatis, UBA, Bundesministerien, dena, KfW, DNK und RNE liefern nationale Daten, Programme und methodische Orientierung.
WÖk-Nutzung: Datenbasis, Benchmarks, Glossar, Akademie.
Wissenschaftliche Referenzquellen
IPCC, IPBES, OECD, World Bank und UN-Fachorganisationen bilden wissenschaftliche und methodische Referenzpunkte.
WÖk-Grenze: wissenschaftliche Quelle ersetzt nicht die WÖk-Rückkopplungslogik.
Beratungs- und Marktquellen
Beratungen und Professional Services zeigen, wie CSRD, ESRS, EU-Taxonomie, Sustainable Finance, Assurance, DPP, ESG-Daten und Transformation praktisch umgesetzt werden.
WÖk-Grenze: sekundäre Praxisquelle, nicht normativ.
Zertifizierungen, Siegel, Standards
ISO, DIN, EMAS, B Corp, Fairtrade, FSC, GHG Protocol, SBTi, TNFD, EPD, DGNB, LEED und andere Systeme können Daten- und Prüfbezüge liefern.
WÖk-Grenze: Zertifizierung ist keine automatische positive Netto-Wirkung.
Alternative Wirtschaftsmodelle
Gemeinwohlökonomie, Donut-Ökonomie, Wellbeing Economy, Degrowth, Beyond GDP, Circular Economy, Regenerative Economy und Impact Investing werden vergleichend eingeordnet.
WÖk-Grenze: Anschluss ja, Ersatz der WÖk-Architektur nein.
Praxisberichte und Benchmarks
Benchmarkstudien, Marktanalysen und Methodenpapiere helfen, Praxisstand und Lücken bestehender Systeme sichtbar zu machen.
WÖk-Grenze: nur öffentlich zugängliche Inhalte kurz zusammenfassen und verlinken.
Für den WÖk-Kompass
Der künftige WÖk-Kompass darf externe Quellen erklären, Unterschiede zur WÖk zeigen, Praxisstandards benennen und Grenzen bestehender Systeme aufzeigen.
Diese Quelle zeigt einen bestehenden Standard oder eine bestehende Methode. Die WÖk nutzt solche Quellen als Anschluss- oder Datenbasis, bewertet Wirkung aber nach eigener Logik: SDGs / Agenda 2030 / SDG+, WÖk-IDs, Scorecards, Reverse Merit Order, positive Netto-Wirkung und Wirkungsrückkopplung.
Lizenz und Qualität
Beratungsreports, Normen, Zertifizierungsdatenbanken, ESG-Scores, Rechtsakte und proprietäre Methoden werden nicht übernommen. Bei unklarer Lizenz gilt: Link und kurze Einordnung, keine Reproduktion.
Vertiefung: Daten, Standards und Regularien, WÖk im Vergleich, Glossar zu externen Quellen.
Bestehende Staatsarchitektur und WÖk-Ergänzung
Für Bundesregelungsvorhaben bilden GGO, Gesetzesfolgenabschätzung, Nachhaltigkeitsprüfung und eNAP/eGFA eine institutionalisierte Prüfarchitektur. § 43 GGO umfasst unter anderem Ziel und Notwendigkeit, Sachverhalt und Erkenntnisquellen sowie andere Lösungsmöglichkeiten; § 44 GGO beabsichtigte Wirkungen, unbeabsichtigte Nebenwirkungen und Angaben zur späteren Überprüfung. Für finanzwirksame Maßnahmen verlangt § 7 BHO angemessene Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. Die VV-BHO zu § 7 konkretisiert für Planung und Erfolgskontrolle unter anderem Ausgangslage und Bedarf, hinreichend konkrete Ziele und Zielkonflikte, Lösungsvergleich sowie Zielerreichungs-, Wirkungs- und Wirtschaftlichkeitskontrolle. Die Wirkungskontrolle fragt nach dem ursächlichen Beitrag und bezieht beabsichtigte und unbeabsichtigte Wirkungen sowie Risiken ein. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS), KSG § 13, KAnG § 8 und sektorale Evaluationsregime bilden weitere, nur bei sachlicher Anwendbarkeit heranzuziehende Schichten.
Die Wirkungsökonomie ersetzt diese Architektur nicht. Sie ergänzt sie um eine durchgängig objektspezifische Verbindung von Problemprüfung, Zielprüfung, expliziten Wirkpfaden (A→M→ΔZ→R), Wirkungen erster bis dritter Ordnung und Kaskaden, Verteilung und Resilienz, Gegenfaktum und Zurechnung, Omissions-/Delivery-/Kohärenzprüfung, strukturiertem Optionsvergleich unter denselben Ziel- und Schutzräumen, Nichtkompensation harter Schutzgrenzen sowie wiederholbarem Reality Check und versionierter Lernschleife.
Ein Bezug zu DNS, SDGs oder Indikatoren ist dabei eine Ziel- und Referenzinformation - kein automatischer Kausalitätsnachweis. Indikator ist nicht Wirkung, Output ist nicht Outcome und Beobachtung ist nicht Zurechnung.
Zur WÖk-Methodik · Zu Daten- und Quellenfunktionen · BHO § 7 · VV-BHO zu § 7 · BMF-Rahmen zwoH
Amtliche Primärquellen · Deutschland
Für Bundesregelungsvorhaben behandelt die WÖk die bestehende staatliche Architektur als eigene Quellenebene. Sie ist weder bloß Kontext noch automatisch Kausalbeweis.
REFERENCE · TARGET · MONITORING
Die DNS liefert nationale Ziele und Governance; Destatis liefert Indikatoren, Zeitreihen und Zielstandsmonitoring. Indikatorbewegung ist nicht Attribution einer Einzelmaßnahme.
STATE_EX_ANTE_ASSESSMENT
Ziel, Sachverhalt, Alternativen, beabsichtigte Wirkungen, unbeabsichtigte Nebenwirkungen, Nachhaltigkeitsbezug und die angelegte spätere Überprüfung sind bereits Bestandteil der Bundesarchitektur.
DIGITALES PRÜFWERKZEUG
eNAP unterstützt die Nachhaltigkeitsprüfung digital. Fehlt eine öffentlich auffindbare eNAP-Zusammenfassung, ist die öffentliche Dokumentation nicht belegt. Daraus folgt nicht, dass keine Prüfung stattgefunden hat.