Demokratie / Medien / Desinformation
Social-Media-Verbot für Kinder? Das falsche Verbot
Journal-Beitrag, warum ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder Schutzräume schließen, Verantwortung verschieben und Plattformen aus der Pflicht entlassen kann.
Auf einen Blick
- Demokratie / Medien / Desinformation · Journalartikel
- Herkunft: WÖk-intern · Prüfstatus: geprüft
- Journal-Beitrag, warum ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder Schutzräume schließen, Verantwortung verschieben und Plattformen aus der Pflicht entlassen kann.
Kurzbeschreibung
Worum es geht
Journal-Beitrag, warum ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder Schutzräume schließen, Verantwortung verschieben und Plattformen aus der Pflicht entlassen kann.
Wirkungsökonomie
Wirkungsökonomische Einordnung
Der Beitrag prüft ein pauschales Social-Media-Verbot für Kinder nach seiner realen Wirkung statt nach seiner Schutzsymbolik und zeigt, wie es Plattformverantwortung (DSA) verlagern und Gegenräume gegen Radikalisierung schwächen kann. Er adressiert die Dimensionen Mensch (Jugendschutz, Medienkompetenz) und Demokratie (Desinformation, Radikalisierung, demokratische Resilienz). Methodisch ist er ein Anwendungsfall der WÖk-Prüflogik/Folgencheck: gut gemeinte Regel gegen mögliche Netto-Wirkung geprüft, angeschlossen an die Idee der Wirkungskompetenz. Rolle: regulierungskritischer Debattenbeitrag mit Bezug zum Digital Services Act. Grenze: eigenpubliziert und argumentativ; die abgeleiteten Nebenwirkungen sind plausibilisiert, nicht durch eigene Wirkungsmessung belegt.
Wirkungsbezug