Ökonomie / BWL / Management
Nicht billiger werden. Besser werden.
Journalbeitrag gegen eine Niedriglohnstrategie: Hohe Löhne werden erst dann zum Problem, wenn Produktivität, Innovation, Infrastruktur und Systemqualität nicht mithalten. Plädoyer für einen Aufwärtswettbewerb statt Kostensenkung.
Auf einen Blick
- Ökonomie / BWL / Management · Journalartikel
- Herkunft: WÖk-intern · Prüfstatus: geprüft
- Journalbeitrag gegen eine Niedriglohnstrategie: Hohe Löhne werden erst dann zum Problem, wenn Produktivität, Innovation, Infrastruktur und Systemqualität nicht mithalten. Plädoyer für einen Aufwärtswettbewerb statt Kostensenkung.
Kurzbeschreibung
Worum es geht
Journalbeitrag gegen eine Niedriglohnstrategie: Hohe Löhne werden erst dann zum Problem, wenn Produktivität, Innovation, Infrastruktur und Systemqualität nicht mithalten. Plädoyer für einen Aufwärtswettbewerb statt Kostensenkung.
Wirkungsökonomie
Wirkungsökonomische Einordnung
Der Beitrag ordnet Lohn- und Wettbewerbsfähigkeit wirkungsökonomisch als Frage der Systemqualität statt der reinen Kostenposition ein und adressiert die Wirkungsdimension Mensch (Arbeit und Einkommen). Er verschiebt den Fokus von Lohnstückkosten auf Produktivität, Innovation und Infrastruktur und schließt damit an das Denken in Wirkungspfaden und resilienter Systemfähigkeit an. Der Gedanke des Aufwärtswettbewerbs korrespondiert mit dem WÖk-Ziel positiver Netto-Wirkung statt kurzfristiger Kostenexternalisierung. Als Debattenbeitrag positioniert er die Wirkungsökonomie gegen eine verengte betriebswirtschaftliche Kostenlogik. Er berührt zudem die Tragfähigkeit der Sozialversicherung als Systemgröße. Grenze: Eigenpublizierter, argumentativ-ökonomischer Beitrag ohne eigene empirische Produktivitätsanalyse.
Wirkungsbezug