ESG / Nachhaltigkeitsberichterstattung
Wirkung statt Zertifikate - wie die Wirkungsökonomie den Label-Dschungel beendet
Journalbeitrag, der dem Siegel- und Zertifikate-Dschungel eine einheitliche wirkungsökonomische Preislogik gegenüberstellt: statt vieler Labels soll Wirkung direkt im Preis abgebildet werden.
Auf einen Blick
- ESG / Nachhaltigkeitsberichterstattung · Journalartikel
- Herkunft: WÖk-intern · Prüfstatus: geprüft
- Journalbeitrag, der dem Siegel- und Zertifikate-Dschungel eine einheitliche wirkungsökonomische Preislogik gegenüberstellt: statt vieler Labels soll Wirkung direkt im Preis abgebildet werden.
Kurzbeschreibung
Worum es geht
Journalbeitrag, der dem Siegel- und Zertifikate-Dschungel eine einheitliche wirkungsökonomische Preislogik gegenüberstellt: statt vieler Labels soll Wirkung direkt im Preis abgebildet werden.
Wirkungsökonomie
Wirkungsökonomische Einordnung
Der Beitrag kritisiert die kleinteilige Label- und Zertifikatslandschaft (Bio, Fairtrade, Demeter u. a.) als intransparenten Ersatz für echte Wirkungssteuerung und stellt ihr das WÖk-Prinzip gegenüber, Wirkung über Wirkungssteuer/Wirkungsumsatzsteuer unmittelbar in Preise einzupreisen. Adressiert werden Planet und Mensch zugleich, da Umwelt- und Sozialwirkungen aus dem Zertifikatsraum in ein einheitliches Preissignal überführt werden sollen. Er schließt an Prüflogik, Netto-Wirkungs-Index und das Steuerregister an und positioniert sich damit gegen die etablierte Nachhaltigkeitsberichterstattung als zu fragmentiert. Rolle: methodenorientierter Debattenbeitrag, der ein Ordnungsproblem der ESG-/Label-Welt aufgreift. Grenze: eigenpubliziert und argumentativ; die praktische Ermittlung einer einheitlichen, siegelübergreifenden Wirkungsgröße wird gefordert, aber nicht empirisch hinterlegt.
Wirkungsbezug