Ökonomie / BWL / Management
Schadenökonomie
Der Beitrag zeigt, warum Reichweite, Empörung und Polarisierung ökonomisch erfolgreich sein können, obwohl sie Produktivität, Vertrauen und Demokratie schwächen.
Auf einen Blick
- Ökonomie / BWL / Management · Journalartikel
- Herkunft: WÖk-intern · Prüfstatus: geprüft
- Der Beitrag zeigt, warum Reichweite, Empörung und Polarisierung ökonomisch erfolgreich sein können, obwohl sie Produktivität, Vertrauen und Demokratie schwächen.
Kurzbeschreibung
Worum es geht
Der Beitrag zeigt, warum Reichweite, Empörung und Polarisierung ökonomisch erfolgreich sein können, obwohl sie Produktivität, Vertrauen und Demokratie schwächen.
Wirkungsökonomie
Wirkungsökonomische Einordnung
Der Artikel führt den WÖk-Begriff der 'Schadenökonomie' ein: Geschäftsmodelle, deren privater Ertrag auf gesellschaftlichen Schäden beruht, die im klassischen Preis nicht sichtbar werden. Er adressiert primär die Wirkungsdimensionen Demokratie und Mensch, indem er Aufmerksamkeits- und Empörungsmärkte als Quelle negativer Wirkungspfade beschreibt. Methodisch schlägt er die Brücke zur wirkungsökonomischen Prüflogik, die solche externalisierten Schäden über Wirkungssteuer und Netto-Wirkungs-Index in die ökonomische Bewertung zurückholen würde. Seine Rolle ist die eines konzeptionellen Debattenbeitrags, der ein Kernproblem der Systemresilienz benennt. Als Grenze gilt: Es handelt sich um eine argumentativ-illustrative Eigenpublikation ohne quantitative Schadensmessung. Die empirische Fundierung der postulierten Schadensgrößen bleibt offen.
Wirkungsbezug