Methodenbegriff
Evidenz- und Annahmenregister
Wissen, Schätzungen, normative Setzungen, Hypothesen und Unsicherheiten getrennt dokumentieren und über den Prozess fortschreiben.
Auf einen Blick
- Wissen, Schätzungen, normative Setzungen, Hypothesen und Unsicherheiten getrennt dokumentieren und über den Prozess fortschreiben.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Evidenz- und Annahmenregister“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsökonomisches Methodensystem, Wirkungsökonomisches Managementmodell.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Wissen, Schätzungen, normative Setzungen, Hypothesen und Unsicherheiten getrennt dokumentieren und über den Prozess fortschreiben.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
A06 gehört zur Kategorie „Orientierung, Mandat und Schutzrahmen“. Verbindlicher Output: Versioniertes Register mit Aussage, Typ, Evidenzstufe E0–E5, Quelle, Unsicherheit, Verantwortlichen und Prüfdatum.
Verwendung
Verwendung
A06 gehört zur Kategorie „Orientierung, Mandat und Schutzrahmen“. Verbindlicher Output: Versioniertes Register mit Aussage, Typ, Evidenzstufe E0–E5, Quelle, Unsicherheit, Verantwortlichen und Prüfdatum.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Evidenz- und Annahmenregister“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Wissen, Schätzungen, normative Setzungen, Hypothesen und Unsicherheiten getrennt dokumentieren und über den Prozess fortschreiben.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Evidenz- und Annahmenregister“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Evidenz- und Annahmenregister“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell
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