Anschlussbegriff
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit beschreibt abwertende Einstellungen, Praktiken oder Strukturen gegenüber Menschen, weil sie einer Gruppe zugerechnet werden. Dazu gehören unter anderem Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus und antimuslimischer Rassismus.
Auf einen Blick
- Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit beschreibt abwertende Einstellungen, Praktiken oder Strukturen gegenüber Menschen, weil sie einer Gruppe zugerechnet werden. Dazu gehören unter anderem Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus und antimuslimischer Rassismus.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit beschreibt abwertende Einstellungen, Praktiken oder Strukturen gegenüber Menschen, weil sie einer Gruppe zugerechnet werden. Dazu gehören unter anderem Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus und antimuslimischer Rassismus.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Der Begriff hilft der WÖk, unterschiedliche Ausgrenzungsformen systemisch zusammenzulesen, ohne sie gleichzusetzen. Gemeinsam ist ihnen die negative Wirkung auf Menschenwürde, Teilhabe, Sicherheit, Vertrauen und demokratische Resonanzräume.
Verwendung
Verwendung
Der Begriff hilft der WÖk, unterschiedliche Ausgrenzungsformen systemisch zusammenzulesen, ohne sie gleichzusetzen. Gemeinsam ist ihnen die negative Wirkung auf Menschenwürde, Teilhabe, Sicherheit, Vertrauen und demokratische Resonanzräume.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als beliebige Sammelkategorie verwenden. Einzelne Formen haben eigene Geschichte, eigene Wirkpfade und eigene Schutzbedarfe. Der Sammelbegriff darf präzise Begriffe nicht ersetzen.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit beschreibt abwertende Einstellungen, Praktiken oder Strukturen gegenüber Menschen, weil sie einer Gruppe zugerechnet werden. Dazu gehören unter anderem Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus und antimuslimischer Rassismus.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Rassismus · Antisemitismus · Queerfeindlichkeit · Antidiskriminierung · Demokratie · Pluralität
Verknüpfungen