WÖk-Präzisierungsbegriff
Konservative Annahme
Eine konservative Annahme ist eine vorsichtige Schätzung, die bei fehlenden oder unsicheren Daten keinen ungerechtfertigten Vorteil erzeugt.
Auf einen Blick
- Eine konservative Annahme ist eine vorsichtige Schätzung, die bei fehlenden oder unsicheren Daten keinen ungerechtfertigten Vorteil erzeugt.
- Der Begriff gehört zum Bereich Datenbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Konservative Annahme“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Datenlücke, Datenqualität, Reverse Merit Order.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Sie verhindert, dass unbekannte Wirkung besser behandelt wird als nachgewiesene Wirkung.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Immer als Annahme kennzeichnen und bei besseren Daten aktualisieren.
Verwendung
Verwendung
Immer als Annahme kennzeichnen und bei besseren Daten aktualisieren.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „Konservative Annahme“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Konservative Annahme“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Eine konservative Annahme ist eine vorsichtige Schätzung, die bei fehlenden oder unsicheren Daten keinen ungerechtfertigten Vorteil erzeugt.
Im Bereich Datenbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Konservative Annahme“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Datenbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Konservative Annahme“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Datenlücke · Datenqualität · Reverse Merit Order
Verknüpfungen