Methodenbegriff
Kultur-, Verhaltens- und Anreizlandkarte
Untersuchen, welche formellen und informellen Signale tatsächliches Verhalten fördern und ob sie mit dem Wirkungsauftrag übereinstimmen.
Auf einen Blick
- Untersuchen, welche formellen und informellen Signale tatsächliches Verhalten fördern und ob sie mit dem Wirkungsauftrag übereinstimmen.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Kultur-, Verhaltens- und Anreizlandkarte“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Organisationswirkungs-Canvas, Wirkungsführungsrad, Psychologische Sicherheit und Wirkungswiderspruch.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Untersuchen, welche formellen und informellen Signale tatsächliches Verhalten fördern und ob sie mit dem Wirkungsauftrag übereinstimmen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
G04 gehört zur Kategorie „Organisation, Führung und Kultur“. Verbindlicher Output: Kultur- und Anreizprofil mit Verstärkern, Widersprüchen, Ritualen und Veränderungshebeln.
Verwendung
Verwendung
G04 gehört zur Kategorie „Organisation, Führung und Kultur“. Verbindlicher Output: Kultur- und Anreizprofil mit Verstärkern, Widersprüchen, Ritualen und Veränderungshebeln.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Kultur-, Verhaltens- und Anreizlandkarte“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Untersuchen, welche formellen und informellen Signale tatsächliches Verhalten fördern und ob sie mit dem Wirkungsauftrag übereinstimmen.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Kultur-, Verhaltens- und Anreizlandkarte“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Kultur-, Verhaltens- und Anreizlandkarte“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Organisationswirkungs-Canvas · Wirkungsführungsrad · Psychologische Sicherheit und Wirkungswiderspruch · Wirkungskompetenz-Matrix · Lern- und Rückkopplungsarchitektur · Wirkungstransformations-Bereitschaft · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell
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