Anschlussbegriff

Nichtlokalität / Nichtseparabilität

Nichtlokalität und Nichtseparabilität bezeichnen in der Quantenphysik Eigenschaften verschränkter Systeme, deren Korrelationen sich nicht vollständig durch klassische lokale Einzelzustände erklären lassen.

AnschlussbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Nichtlokalität und Nichtseparabilität bezeichnen in der Quantenphysik Eigenschaften verschränkter Systeme, deren Korrelationen sich nicht vollständig durch klassische lokale Einzelzustände erklären lassen.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Nichtlokalität / Nichtseparabilität“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Interdependenz / wechselseitige Abhängigkeit, Wirkungsraum, Lieferkettenwirkung.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Nichtlokalität und Nichtseparabilität bezeichnen in der Quantenphysik Eigenschaften verschränkter Systeme, deren Korrelationen sich nicht vollständig durch klassische lokale Einzelzustände erklären lassen.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Für die WÖk ist der passende soziale Anschluss nicht Nichtlokalität, sondern Nichtisolierbarkeit. Wirtschaft, Klima, Medien, Gesundheit, Lieferketten und Demokratie lassen sich nicht sinnvoll getrennt bewerten, weil ihre Wirkungen gekoppelt sind.

Verwendung

Verwendung

Für die WÖk ist der passende soziale Anschluss nicht Nichtlokalität, sondern Nichtisolierbarkeit. Wirtschaft, Klima, Medien, Gesundheit, Lieferketten und Demokratie lassen sich nicht sinnvoll getrennt bewerten, weil ihre Wirkungen gekoppelt sind.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Nicht als Beweis für „Fernwirkung“ im Alltag verwenden. In der WÖk besser die Begriffe Interdependenz, Kopplung und Wirkungsnetz nutzen.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Nichtlokalität / Nichtseparabilität“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Nichtlokalität und Nichtseparabilität bezeichnen in der Quantenphysik Eigenschaften verschränkter Systeme, deren Korrelationen sich nicht vollständig durch klassische lokale Einzelzustände erklären lassen.

Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Nichtlokalität / Nichtseparabilität“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Nichtlokalität / Nichtseparabilität“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Interdependenz / wechselseitige Abhängigkeit · Wirkungsraum · Lieferkettenwirkung · Klimafolgeschäden · Generationengerechtigkeit