Anschlussbegriff
Superposition
Superposition bezeichnet in der Quantenmechanik einen Zustand, in dem ein System nicht durch genau einen klassischen Zustand beschrieben wird, sondern durch eine Überlagerung möglicher Zustände.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungspotenzial, Wirkungspfad, Wirkungsrisiko.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk kann Superposition höchstens als vorsichtige Analogie für Möglichkeitsräume vor der Entscheidung dienen. Ein politisches Programm, ein Narrativ oder eine Technologie enthält Wirkungspotenziale, die sich erst unter bestimmten Bedingungen realisieren. Das ist aber keine Quanten-Superposition im physikalischen Sinn.
Verwendung
Verwendung
„Superposition“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht sagen: „Gesellschaftliche Wirkung ist in Superposition.“ Besser: „Vor der Wirkung liegt ein Möglichkeitsraum aus Wirkungspotenzialen.“
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Superposition“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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