Anschlussbegriff
Superposition
Superposition bezeichnet in der Quantenmechanik einen Zustand, in dem ein System nicht durch genau einen klassischen Zustand beschrieben wird, sondern durch eine Überlagerung möglicher Zustände.
Auf einen Blick
- Superposition bezeichnet in der Quantenmechanik einen Zustand, in dem ein System nicht durch genau einen klassischen Zustand beschrieben wird, sondern durch eine Überlagerung möglicher Zustände.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Superposition“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungspotenzial, Wirkungspfad, Wirkungsrisiko.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Superposition bezeichnet in der Quantenmechanik einen Zustand, in dem ein System nicht durch genau einen klassischen Zustand beschrieben wird, sondern durch eine Überlagerung möglicher Zustände.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk kann Superposition höchstens als vorsichtige Analogie für Möglichkeitsräume vor der Entscheidung dienen. Ein politisches Programm, ein Narrativ oder eine Technologie enthält Wirkungspotenziale, die sich erst unter bestimmten Bedingungen realisieren. Das ist aber keine Quanten-Superposition im physikalischen Sinn.
Verwendung
Verwendung
Für die WÖk kann Superposition höchstens als vorsichtige Analogie für Möglichkeitsräume vor der Entscheidung dienen. Ein politisches Programm, ein Narrativ oder eine Technologie enthält Wirkungspotenziale, die sich erst unter bestimmten Bedingungen realisieren. Das ist aber keine Quanten-Superposition im physikalischen Sinn.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht sagen: „Gesellschaftliche Wirkung ist in Superposition.“ Besser: „Vor der Wirkung liegt ein Möglichkeitsraum aus Wirkungspotenzialen.“
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Superposition“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Superposition bezeichnet in der Quantenmechanik einen Zustand, in dem ein System nicht durch genau einen klassischen Zustand beschrieben wird, sondern durch eine Überlagerung möglicher Zustände.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Superposition“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Superposition“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungspotenzial · Wirkungspfad · Wirkungsrisiko · Handlungsmöglichkeiten
Verknüpfungen