Methodenbegriff

Wirkungsdaten-Inventur und Datenflusskarte

Vorhandene und benötigte Wirkungsdaten, ihre Herkunft, Verarbeitung, Rechte, Schnittstellen und Nutzung über den gesamten Datenfluss erfassen.

MethodenbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Vorhandene und benötigte Wirkungsdaten, ihre Herkunft, Verarbeitung, Rechte, Schnittstellen und Nutzung über den gesamten Datenfluss erfassen.
  • Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungsdaten-Inventur und Datenflusskarte“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an WÖk-Indikatorenarchitektur, Datenqualitäts- und Evidenzmatrix, Wirkungsdashboard und Managementcockpit.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Vorhandene und benötigte Wirkungsdaten, ihre Herkunft, Verarbeitung, Rechte, Schnittstellen und Nutzung über den gesamten Datenfluss erfassen.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

D05 gehört zur Kategorie „Messung, Bewertung und Evidenz“. Verbindlicher Output: Datenkatalog und Flusskarte mit Datenlücken, Eigentum, Qualität, Zugriff, Automatisierung und Schutz.

Verwendung

Verwendung

D05 gehört zur Kategorie „Messung, Bewertung und Evidenz“. Verbindlicher Output: Datenkatalog und Flusskarte mit Datenlücken, Eigentum, Qualität, Zugriff, Automatisierung und Schutz.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungsdaten-Inventur und Datenflusskarte“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Vorhandene und benötigte Wirkungsdaten, ihre Herkunft, Verarbeitung, Rechte, Schnittstellen und Nutzung über den gesamten Datenfluss erfassen.

Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Wirkungsdaten-Inventur und Datenflusskarte“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Wirkungsdaten-Inventur und Datenflusskarte“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

WÖk-Indikatorenarchitektur · Datenqualitäts- und Evidenzmatrix · Wirkungsdashboard und Managementcockpit · Wirkungsassurance · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell · Wirkungsassurance, Audit und Methodenprüfung

Version und Quellen

Kategorie: WÖMS Methodensystem · Version: 2.0

Quelle

WÖMS 2.0 und WÖMM 2.0

Website

Öffentlicher Inhaltsverweis ohne Kurzbeschreibung.

Quellenbasis für die öffentliche Begriffserklärung.