Anschlussbegriff
Attributionsforschung
Attributionsforschung untersucht, wie Ursachen, Beiträge und Verantwortlichkeiten zugeschrieben werden.
Auf einen Blick
- Attributionsforschung ist in der WÖk eine Anschlusslinie für Wirkungszurechnung, kein Ersatz für Wirkungsbewertung.
- Der Begriff gehört zum Bereich Anschlussbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Attributionsforschung“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungszurechnung, Zurechnung ohne Scheingenauigkeit, Wirkungsträger.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Die Wirkungsökonomie knüpft an die Attributionsforschung an, erweitert sie jedoch systemisch. Während klassische Attributionsforschung häufig fragt, wie Menschen Ursachen wahrnehmen oder zuschreiben, fragt die Wirkungsökonomie, wie tatsächliche Zustandsveränderungen fair, überprüfbar und steuerungsfähig zugerechnet werden können. Attributionsforschung ist in der WÖk kein Ersatz für Wirkungsbewertung. Sie liefert eine Anschlusslinie für die Frage, wem oder was eine Wirkung zugerechnet werden kann. Die Bewertung erfolgt weiterhin am Referenzrahmen von SDGs, Agenda 2030 und SDG+.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die Wirkungsökonomie knüpft an die Attributionsforschung an, erweitert sie jedoch systemisch. Während klassische Attributionsforschung häufig fragt, wie Menschen Ursachen wahrnehmen oder zuschreiben, fragt die Wirkungsökonomie, wie tatsächliche Zustandsveränderungen fair, überprüfbar und steuerungsfähig zugerechnet werden können. Attributionsforschung ist in der WÖk kein Ersatz für Wirkungsbewertung. Sie liefert eine Anschlusslinie für die Frage, wem oder was eine Wirkung zugerechnet werden kann. Die Bewertung erfolgt weiterhin am Referenzrahmen von SDGs, Agenda 2030 und SDG+.
Verwendung
Verwendung
Als Anschlusswissenschaft oder Bezugslinie verwenden; die WÖk bleibt begrifflich eigenständig und verwendet Wirkungszurechnung als eigenen Begriff.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkungsbewertung
- Wirkungszurechnung
- Attribution als Leitbegriff
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Attributionsforschung“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Attributionsforschung ist in der WÖk eine Anschlusslinie für Wirkungszurechnung, kein Ersatz für Wirkungsbewertung.
Im Bereich Anschlussbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Attributionsforschung“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Anschlussbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Attributionsforschung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungszurechnung · Zurechnung ohne Scheingenauigkeit · Wirkungsträger · Wirkungsempfänger · Wirkungsraum · Wirkungsbewertung
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
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