Such- und Anschlussbegriff
Automatisierungsrendite
Automatisierungsrendite bezeichnet Kapital- oder Gewinnanteile, die aus automatisierter Produktivität entstehen.
Auf einen Blick
- Automatisierungsrendite fragt, wem Produktivitätsgewinne aus KI, Robotik und Automatisierung zufallen.
- Der Begriff gehört zum Bereich Anschlussbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Automatisierungsrendite“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Automatisierungsdividende, Maschinenwertschöpfungsbeitrag, Wirkungseinkommensteuer.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Automatisierungsrendite bezeichnet Renditen, Gewinne oder Kapitalerträge, die dadurch entstehen, dass KI, Robotik, Software oder autonome Systeme Produktivität erhöhen und menschliche Arbeit teilweise ersetzen oder ergänzen. In der WÖk ist diese Rendite nicht automatisch illegitim. Entscheidend ist, ob sie auf öffentlicher Infrastruktur, Daten, Bildung, Forschung, Naturgrundlagen und sozialem Vertrauen aufbaut und ob ein angemessener Teil in soziale Sicherung, Weiterbildung, Wirkungsfonds oder Wirkungseinkommen zurückfließt.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Der Begriff ist ein Anschlussbegriff für Automatisierungsdividende, Maschinenwertschöpfungsbeitrag und Wirkungseinkommensteuer.
Verwendung
Verwendung
Modelllogik / Arbeitspapier / Diskussionsgrundlage: keine amtliche Bewertung, keine Rechts-, Steuer- oder Sozialberatung, keine Personenbewertung und kein Social Credit.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Automatisierungsdividende
- Kapitalrendite allgemein
- Robotersteuer
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Automatisierungsrendite“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Automatisierungsrendite fragt, wem Produktivitätsgewinne aus KI, Robotik und Automatisierung zufallen.
Im Bereich Anschlussbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Automatisierungsrendite“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Anschlussbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Automatisierungsrendite“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Automatisierungsdividende · Maschinenwertschöpfungsbeitrag · Wirkungseinkommensteuer · Produktivitätsgewinne · Kapitalrendite
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
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Quellen und Vertiefungen
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