Anschlussbegriff
Demokratische Resilienz gegen Extremismus
Demokratische Resilienz gegen Extremismus bezeichnet die Fähigkeit einer Gesellschaft, autoritäre, menschenfeindliche, verschwörungsideologische und gewaltfördernde Dynamiken früh zu erkennen, zu begrenzen und lernfähig zu bearbeiten.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Rechtsextremismus, Erinnerungskultur, Öffentlichkeit.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk liest Extremismus nicht nur als Sicherheitsproblem, sondern als Wirkungsproblem: Extremistische Dynamiken verändern Sprache, Vertrauen, Institutionen, Zugehörigkeit, Sicherheitsgefühl und Handlungsoptionen. Resilienz entsteht durch Bildung, Kultur, Rechtsstaat, Medienqualität, soziale Sicherheit und klare rote Linien.
Verwendung
Verwendung
„Demokratische Resilienz gegen Extremismus“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Resilienz ist nicht Repression allein. Sie darf nicht zum Sicherheitsstaat führen. Entscheidend sind Prävention, Teilhabe, Diskursfähigkeit, Schutz Betroffener, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Korrektur.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Demokratische Resilienz gegen Extremismus“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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