Anschlussbegriff
Komplementarität
Komplementarität beschreibt, dass bestimmte Eigenschaften eines Quantensystems nicht gleichzeitig in derselben klassischen Weise vollständig bestimmbar oder darstellbar sind.
Auf einen Blick
- Komplementarität beschreibt, dass bestimmte Eigenschaften eines Quantensystems nicht gleichzeitig in derselben klassischen Weise vollständig bestimmbar oder darstellbar sind.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Komplementarität“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Zielkonflikt, Netto-Wirkung, Nichtkompensationsprinzip.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Komplementarität beschreibt, dass bestimmte Eigenschaften eines Quantensystems nicht gleichzeitig in derselben klassischen Weise vollständig bestimmbar oder darstellbar sind.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk ist Komplementarität hilfreich, um Zielkonflikte und Perspektivgrenzen zu erklären: Manche Wirkungsdimensionen lassen sich nicht in einer einzigen Kennzahl vollständig ausdrücken. Klima, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Gesundheit und Freiheit müssen gemeinsam, aber nicht naiv additiv gelesen werden.
Verwendung
Verwendung
Für die WÖk ist Komplementarität hilfreich, um Zielkonflikte und Perspektivgrenzen zu erklären: Manche Wirkungsdimensionen lassen sich nicht in einer einzigen Kennzahl vollständig ausdrücken. Klima, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Gesundheit und Freiheit müssen gemeinsam, aber nicht naiv additiv gelesen werden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als Ausrede verwenden, um Messung zu vermeiden. Komplementarität heißt nicht Beliebigkeit. Sie verlangt bessere Sprache für verschiedene Betrachtungsebenen.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Komplementarität“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Komplementarität beschreibt, dass bestimmte Eigenschaften eines Quantensystems nicht gleichzeitig in derselben klassischen Weise vollständig bestimmbar oder darstellbar sind.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Komplementarität“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Komplementarität“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Zielkonflikt · Netto-Wirkung · Nichtkompensationsprinzip · Wirkungsgrenze
Verknüpfungen