Anschlussbegriff
Messbarkeit ohne Reduktionismus
Messbarkeit ohne Reduktionismus bedeutet, dass Wirkungen so präzise wie möglich gemessen werden, ohne komplexe Wirklichkeit auf einzelne Kennzahlen zu verkürzen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsbewertung, Datenqualität, Wirkungsrat.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Dieser Begriff schützt die WÖk vor zwei Fehlern: Messverweigerung und Messhybris. Die WÖk braucht Daten, Scorecards und Benchmarks; sie braucht zugleich Kontext, Unsicherheit, qualitative Ergänzung, demokratische Bewertung und Nichtkompensation.
Verwendung
Verwendung
„Messbarkeit ohne Reduktionismus“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht: „Alles muss exakt messbar sein.“ Nicht: „Nichts ist messbar.“ Sondern: „So viel Messung wie möglich, so viel Kontext und Fehlbarkeit wie nötig.“
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Messbarkeit ohne Reduktionismus“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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