Anschlussbegriff
Präventionsdividende / vermiedene Schäden
Präventionsdividende bezeichnet den gesellschaftlichen Nutzen, der entsteht, wenn Schäden gar nicht erst eintreten: vermiedene Krankheiten, Katastrophen, Schulabbrüche, Pflegebrüche, Cyberangriffe, Desinformation oder Klimaschäden.
Auf einen Blick
- Präventionsdividende bezeichnet den gesellschaftlichen Nutzen, der entsteht, wenn Schäden gar nicht erst eintreten: vermiedene Krankheiten, Katastrophen, Schulabbrüche, Pflegebrüche, Cyberangriffe, Desinformation oder Klimaschäden.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Präventionsdividende / vermiedene Schäden“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Vorsorgeprinzip, Klimafolgeschäden, Handlungsmöglichkeiten.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Präventionsdividende bezeichnet den gesellschaftlichen Nutzen, der entsteht, wenn Schäden gar nicht erst eintreten: vermiedene Krankheiten, Katastrophen, Schulabbrüche, Pflegebrüche, Cyberangriffe, Desinformation oder Klimaschäden.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Der Begriff hilft, unsichtbare Wirkleistung sichtbar zu machen. In alten Systemen sieht man Reparaturkosten, aber nicht vermiedene Schäden. Die WÖk bewertet Prävention als positive Netto-Wirkung und muss sie in Haushalten, Versicherungen, Kapital und T-SROI abbilden.
Verwendung
Verwendung
Der Begriff hilft, unsichtbare Wirkleistung sichtbar zu machen. In alten Systemen sieht man Reparaturkosten, aber nicht vermiedene Schäden. Die WÖk bewertet Prävention als positive Netto-Wirkung und muss sie in Haushalten, Versicherungen, Kapital und T-SROI abbilden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Vermiedene Schäden müssen vorsichtig berechnet werden. Nicht alles, was nicht passiert, kann einer Maßnahme zugerechnet werden. Die öffentliche Einordnung sollte Unsicherheit, Vergleichsszenario und Datenqualität offenlegen.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Präventionsdividende / vermiedene Schäden“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Präventionsdividende bezeichnet den gesellschaftlichen Nutzen, der entsteht, wenn Schäden gar nicht erst eintreten: vermiedene Krankheiten, Katastrophen, Schulabbrüche, Pflegebrüche, Cyberangriffe, Desinformation oder Klimaschäden.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Präventionsdividende / vermiedene Schäden“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Präventionsdividende / vermiedene Schäden“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Vorsorgeprinzip · Klimafolgeschäden · Handlungsmöglichkeiten · T-SROI · Resilienz · Wirkungshaushalt
Verknüpfungen