Methodenbegriff
Preis-, Anreiz- und Rückkopplungs-Canvas
Preise, Gebühren, Boni, Steuern, Vergütung, Defaults und nicht monetäre Signale so gestalten, dass sie Wirkung sichtbar machen und keine schädlichen Nebenanreize erzeugen.
Auf einen Blick
- Preise, Gebühren, Boni, Steuern, Vergütung, Defaults und nicht monetäre Signale so gestalten, dass sie Wirkung sichtbar machen und keine schädlichen Nebenanreize erzeugen.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Preis-, Anreiz- und Rückkopplungs-Canvas“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Externalitäten- und Kostenverlagerungskarte, Wirkungsmodell-Canvas, Wirkungspilot-Design.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Preise, Gebühren, Boni, Steuern, Vergütung, Defaults und nicht monetäre Signale so gestalten, dass sie Wirkung sichtbar machen und keine schädlichen Nebenanreize erzeugen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
F13 gehört zur Kategorie „Innovation, Angebote und Geschäftsmodelle“. Verbindlicher Output: Anreizarchitektur mit Zielverhalten, Wirkmechanismus, Verteilung, Gegenanreiz, Schutz und Monitoring.
Verwendung
Verwendung
F13 gehört zur Kategorie „Innovation, Angebote und Geschäftsmodelle“. Verbindlicher Output: Anreizarchitektur mit Zielverhalten, Wirkmechanismus, Verteilung, Gegenanreiz, Schutz und Monitoring.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Preis-, Anreiz- und Rückkopplungs-Canvas“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Preise, Gebühren, Boni, Steuern, Vergütung, Defaults und nicht monetäre Signale so gestalten, dass sie Wirkung sichtbar machen und keine schädlichen Nebenanreize erzeugen.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Preis-, Anreiz- und Rückkopplungs-Canvas“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Preis-, Anreiz- und Rückkopplungs-Canvas“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Externalitäten- und Kostenverlagerungskarte · Wirkungsmodell-Canvas · Wirkungspilot-Design · Wirkungsdashboard und Managementcockpit · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell
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