Anschlussbegriff

St. Galler Managementlehre / St. Galler Management-Modell

Die St. Galler Managementlehre betrachtet Unternehmen als komplexe, offene, soziale und kommunikative Systeme. Management wird nicht auf Planung und Kontrolle reduziert, sondern als Gestaltung von Wertschöpfung, Kommunikation, Kultur, Strategie und Verantwortung verstanden.

AnschlussbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Die St. Galler Managementlehre betrachtet Unternehmen als komplexe, offene, soziale und kommunikative Systeme. Management wird nicht auf Planung und Kontrolle reduziert, sondern als Gestaltung von Wertschöpfung, Kommunikation, Kultur, Strategie und Verantwortung verstanden.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „St. Galler Managementlehre / St. Galler Management-Modell“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Hans Ulrich, Fredmund Malik, Stafford Beer.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Die St. Galler Managementlehre betrachtet Unternehmen als komplexe, offene, soziale und kommunikative Systeme. Management wird nicht auf Planung und Kontrolle reduziert, sondern als Gestaltung von Wertschöpfung, Kommunikation, Kultur, Strategie und Verantwortung verstanden.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Die WÖk nutzt St. Gallen als Brücke zur Unternehmensführung: Unternehmen sind Wirkungssysteme. Ihre Bilanzgrenzen reichen nicht aus, weil Lieferketten, Produkte, Mitarbeitende, Kapital, Umwelt, Kultur und Demokratie Teil ihrer Wirkung sind.

Verwendung

Verwendung

Die WÖk nutzt St. Gallen als Brücke zur Unternehmensführung: Unternehmen sind Wirkungssysteme. Ihre Bilanzgrenzen reichen nicht aus, weil Lieferketten, Produkte, Mitarbeitende, Kapital, Umwelt, Kultur und Demokratie Teil ihrer Wirkung sind.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Nicht als fertiges WÖk-Managementmodell übernehmen. Die öffentliche Einordnung sollte St. Gallen als Bezugslinie nutzen und die WÖk-Erweiterung sichtbar machen: Wirkung, Scorecards, Rückkopplung, MPD, T-SROI und Reverse Merit Order.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „St. Galler Managementlehre / St. Galler Management-Modell“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Die St. Galler Managementlehre betrachtet Unternehmen als komplexe, offene, soziale und kommunikative Systeme. Management wird nicht auf Planung und Kontrolle reduziert, sondern als Gestaltung von Wertschöpfung, Kommunikation, Kultur, Strategie und Verantwortung verstanden.

Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „St. Galler Managementlehre / St. Galler Management-Modell“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „St. Galler Managementlehre / St. Galler Management-Modell“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Hans Ulrich · Fredmund Malik · Stafford Beer · Wirkungscontrolling · Lernende Organisation · Unternehmen als Wirkungssystem

Version und Quellen

Kategorie: Glossar-Erweiterung · Version: 2.0