Anschlussbegriff
Verantwortung für kommende Generationen
Verantwortung für kommende Generationen bedeutet, heutige Entscheidungen so zu treffen, dass sie die Freiheits-, Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Menschen nicht unverhältnismäßig verengen.
Auf einen Blick
- Verantwortung für kommende Generationen bedeutet, heutige Entscheidungen so zu treffen, dass sie die Freiheits-, Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Menschen nicht unverhältnismäßig verengen.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Verantwortung für kommende Generationen“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Artikel 20a Grundgesetz / Art. 20a GG, Intertemporale Freiheitssicherung, Zeitwirkung.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Verantwortung für kommende Generationen bedeutet, heutige Entscheidungen so zu treffen, dass sie die Freiheits-, Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Menschen nicht unverhältnismäßig verengen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Wirkung hat eine Zeitdimension. Was heute externalisiert, verschleppt oder unterlassen wird, kann künftige Freiheit, Gesundheit, Infrastruktur, Demokratie und ökologische Stabilität belasten. Die Wirkungsökonomie macht diese Zeitwirkungen sichtbar und rückkoppelbar.
Verwendung
Verwendung
Wirkung hat eine Zeitdimension. Was heute externalisiert, verschleppt oder unterlassen wird, kann künftige Freiheit, Gesundheit, Infrastruktur, Demokratie und ökologische Stabilität belasten. Die Wirkungsökonomie macht diese Zeitwirkungen sichtbar und rückkoppelbar.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Generationenverantwortung ist keine Rhetorik gegen die Gegenwart. Sie verlangt einen fairen Ausgleich zwischen heutigen Bedürfnissen und künftigen Schutzgütern.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Verantwortung für kommende Generationen“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Verantwortung für kommende Generationen bedeutet, heutige Entscheidungen so zu treffen, dass sie die Freiheits-, Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Menschen nicht unverhältnismäßig verengen.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Verantwortung für kommende Generationen“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Verantwortung für kommende Generationen“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Artikel 20a Grundgesetz / Art. 20a GG · Intertemporale Freiheitssicherung · Zeitwirkung · Wirkungsrisiko · Prävention · Resilienz · Wirkungsstaat
Verknüpfungen