Risikobegriff
Verbrenner-Lock-in
Verbrenner-Lock-in beschreibt die Festlegung auf Fahrzeuge, Infrastruktur oder Erwartungen, die den Umstieg auf wirksamere Mobilitätslösungen verzögert oder verteuert.
Auf einen Blick
- Verbrenner-Lock-in beschreibt die Festlegung auf Fahrzeuge, Infrastruktur oder Erwartungen, die den Umstieg auf wirksamere Mobilitätslösungen verzögert oder verteuert.
- Der Begriff gehört zum Bereich Risikobegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Verbrenner-Lock-in“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Lock-in-Effekt, Pfadabhängigkeit / Lock-in, Technologieoffenheit.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
In der Wirkungsökonomie ist Verbrenner-Lock-in ein Wirkungsrisiko: Kurzfristige Flexibilität kann langfristig Emissionen, Kosten, Rohstoff- und Importabhängigkeiten, Infrastrukturfehlinvestitionen und spätere Reparaturkosten erhöhen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Der Begriff hilft, Technologieoffenheit von einer Verzögerungsstrategie zu unterscheiden. Er bewertet keine Menschen und keine Technik moralisch, sondern prüft Pfadabhängigkeiten und Folgekosten.
Verwendung
Verwendung
Der Begriff hilft, Technologieoffenheit von einer Verzögerungsstrategie zu unterscheiden. Er bewertet keine Menschen und keine Technik moralisch, sondern prüft Pfadabhängigkeiten und Folgekosten.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Technologieoffenheit
- Bestandsflotte
- E-Fuels
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Verbrenner-Lock-in“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Verbrenner-Lock-in beschreibt die Festlegung auf Fahrzeuge, Infrastruktur oder Erwartungen, die den Umstieg auf wirksamere Mobilitätslösungen verzögert oder verteuert.
Im Bereich Risikobegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Verbrenner-Lock-in“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Risikobegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Verbrenner-Lock-in“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Lock-in-Effekt · Pfadabhängigkeit / Lock-in · Technologieoffenheit · Wirkungsoffenheit · Verbrenneraus · E-Fuel · positive Netto-Wirkung
Verknüpfungen