Bewertungsbegriff
Wirkungsoffenheit
Wirkungsoffenheit bedeutet: Der Weg bleibt offen, aber die positive Netto-Wirkung wird verbindlich geprüft.
Auf einen Blick
- Wirkungsoffenheit bedeutet: Der Weg bleibt offen, aber die positive Netto-Wirkung wird verbindlich geprüft.
- Der Begriff gehört zum Bereich Bewertungsbegriff und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungsoffenheit“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Technologieoffenheit, Wirkung, positive Netto-Wirkung.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Wirkungsoffenheit verlangt gleiche Maßstäbe für unterschiedliche Lösungen: Lebenszyklus, Emissionen, Kosten, soziale Wirkung, Infrastruktur, Realverfügbarkeit, Pfadabhängigkeiten, Nebenwirkungen und Rückkopplung. Dadurch wird Offenheit nicht zur Unentschiedenheit, sondern zu einer besseren Prüfung von Alternativen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Der Begriff hilft, Technologieoffenheit von Wirkungsblindheit zu unterscheiden. Er passt besonders zu Wärme, Mobilität, Industriepolitik, Förderung und Regulierung.
Verwendung
Verwendung
Der Begriff hilft, Technologieoffenheit von Wirkungsblindheit zu unterscheiden. Er passt besonders zu Wärme, Mobilität, Industriepolitik, Förderung und Regulierung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Technologieoffenheit
- Beliebigkeit
- reine Technikneutralität
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungsoffenheit“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Wirkungsoffenheit bedeutet: Der Weg bleibt offen, aber die positive Netto-Wirkung wird verbindlich geprüft.
Im Bereich Bewertungsbegriff hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Wirkungsoffenheit“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Bewertungsbegriff hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsoffenheit“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Technologieoffenheit · Wirkung · positive Netto-Wirkung · Wirkungsprüfung · Nichtkompensationsprinzip · Impact-of-Investment / IOI · T-SROI · Reverse Merit Order
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