Anschlussbegriff
Watzlawick, Paul
Watzlawick steht für die Einsicht, dass Kommunikation nicht nur Inhalte überträgt, sondern Beziehungen, Deutungen und Wirklichkeitsannahmen mitformt.
Auf einen Blick
- Watzlawick steht für die Einsicht, dass Kommunikation nicht nur Inhalte überträgt, sondern Beziehungen, Deutungen und Wirklichkeitsannahmen mitformt.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Watzlawick, Paul“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Konstruktivismus, Resonanzraum, Diskursraum.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Watzlawick steht für die Einsicht, dass Kommunikation nicht nur Inhalte überträgt, sondern Beziehungen, Deutungen und Wirklichkeitsannahmen mitformt.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk nutzt Watzlawick nicht als Autorität, sondern als Anschluss für Resonanzräume, Wirklichkeitskonstruktion, Framing und Kommunikationsverantwortung.
Verwendung
Verwendung
Die WÖk nutzt Watzlawick nicht als Autorität, sondern als Anschluss für Resonanzräume, Wirklichkeitskonstruktion, Framing und Kommunikationsverantwortung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Habermas, Luhmann, Glasersfeld, Foerster, Konstruktivismus.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Watzlawick, Paul“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Watzlawick steht für die Einsicht, dass Kommunikation nicht nur Inhalte überträgt, sondern Beziehungen, Deutungen und Wirklichkeitsannahmen mitformt.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Watzlawick, Paul“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Watzlawick, Paul“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Konstruktivismus · Resonanzraum · Diskursraum · Wirkungswahrheit
Verknüpfungen