Methodenbegriff
Wirkungsbilanz und Leistungszerlegung
Wirkleistung, Scheinleistung, Blindleistung und Verlustleistung eines Projekts, Portfolios oder Systems sichtbar machen.
Auf einen Blick
- Wirkleistung, Scheinleistung, Blindleistung und Verlustleistung eines Projekts, Portfolios oder Systems sichtbar machen.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungsbilanz und Leistungszerlegung“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsscorecard und FinalScore, Netto-Wirkungs-Index (NWI), Wirkungsportfolio.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Wirkleistung, Scheinleistung, Blindleistung und Verlustleistung eines Projekts, Portfolios oder Systems sichtbar machen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
D11 gehört zur Kategorie „Messung, Bewertung und Evidenz“. Verbindlicher Output: Wirkungsbilanz mit realen Zustandsverbesserungen, bloßen Aktivitäten, systemerhaltendem Aufwand und verursachten Verlusten.
Verwendung
Verwendung
D11 gehört zur Kategorie „Messung, Bewertung und Evidenz“. Verbindlicher Output: Wirkungsbilanz mit realen Zustandsverbesserungen, bloßen Aktivitäten, systemerhaltendem Aufwand und verursachten Verlusten.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungsbilanz und Leistungszerlegung“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Wirkleistung, Scheinleistung, Blindleistung und Verlustleistung eines Projekts, Portfolios oder Systems sichtbar machen.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Wirkungsbilanz und Leistungszerlegung“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsbilanz und Leistungszerlegung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungsscorecard und FinalScore · Netto-Wirkungs-Index (NWI) · Wirkungsportfolio · Wirkungsbudgetierung · Wirkungsorientiertes Operating Model · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell
Verknüpfungen