Anschlussbegriff

Wirkungswertstrom

Ein Wirkungswertstrom beschreibt die Ende-zu-Ende-Abfolge, durch die Fähigkeiten, Leistungen, Übergaben und Entscheidungen Zustände bei Wirkungsempfängern verändern.

AnschlussbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Ein Wirkungswertstrom beschreibt die Ende-zu-Ende-Abfolge, durch die Fähigkeiten, Leistungen, Übergaben und Entscheidungen Zustände bei Wirkungsempfängern verändern.
  • Der Begriff gehört zum Bereich WÖMM Managementmodell und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungswertstrom“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsrealisierungsarchitektur, Wirkungswertstrom-Karte, Wirkungs-Capability.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Ein Wirkungswertstrom beschreibt die Ende-zu-Ende-Abfolge, durch die Fähigkeiten, Leistungen, Übergaben und Entscheidungen Zustände bei Wirkungsempfängern verändern.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Er macht neben Fluss und Leistung auch Wartezeiten, Externalitäten, Wirkungsgrenzen, KII und Rückkopplungspunkte sichtbar.

Verwendung

Verwendung

Er macht neben Fluss und Leistung auch Wartezeiten, Externalitäten, Wirkungsgrenzen, KII und Rückkopplungspunkte sichtbar.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Effizienter Wertfluss ist kein Wirkungsnachweis; auch schädliche Wirkung kann effizient erzeugt werden.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungswertstrom“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Ein Wirkungswertstrom beschreibt die Ende-zu-Ende-Abfolge, durch die Fähigkeiten, Leistungen, Übergaben und Entscheidungen Zustände bei Wirkungsempfängern verändern.

Im Bereich WÖMM Managementmodell hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Wirkungswertstrom“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In WÖMM Managementmodell hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Wirkungswertstrom“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Wirkungsrealisierungsarchitektur · Wirkungswertstrom-Karte · Wirkungs-Capability · Wirkungsrückkopplung

Version und Quellen

Kategorie: WÖMM Managementmodell · Version: 2.0

Quelle

WÖMS 2.0 und WÖMM 2.0

Website

Öffentlicher Inhaltsverweis ohne Kurzbeschreibung.

Quellenbasis für die öffentliche Begriffserklärung.