Anschlussbegriff
Zen / Achtsamkeit
Zen ist eine buddhistische Praxis- und Denktradition, die unmittelbare Erfahrung, Aufmerksamkeit, Übung, Nicht-Anhaftung und Gegenwärtigkeit betont. Achtsamkeit bezeichnet wache, nicht-automatische Aufmerksamkeit für das eigene Handeln und seine Folgen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungskompetenz, Selbstwirksamkeit, Resonanz.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Für die WÖk ist Zen nicht als Religion relevant, sondern als Bezugslinie für Achtsamkeit, Wirkungskompetenz und die Fähigkeit, automatische Reaktionsmuster, Statuslogiken und destruktive Routinen zu unterbrechen.
Verwendung
Verwendung
„Zen / Achtsamkeit“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.
Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als Wellness- oder Managementmode schreiben. Achtsamkeit ist in der WÖk kein Rückzug ins Private, sondern Grundlage verantwortlicher Wahrnehmung von Wirkung.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Zen / Achtsamkeit“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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