Anschlussbegriff

Hans Jonas / Prinzip Verantwortung

Das Prinzip Verantwortung bezeichnet die ethische Pflicht, Handlungen auch an ihren langfristigen Folgen für künftige Generationen, Natur und Lebensbedingungen zu messen.

Anschlussbegriff

Auf einen Blick

  • Einordnung: Anschlussbegriff im Bereich Glossar-Erweiterung.
  • Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
  • Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
  • Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Generationengerechtigkeit, Artikel 20a Grundgesetz / Art. 20a GG, Europäisches Klimagesetz.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

Für die WÖk ist Jonas ein starker Bezugspunkt für Wirkungszeit, Vorsorge, Generationenverantwortung und die Pflicht, technologische Macht an Folgenabschätzung zu binden.

Verwendung

Verwendung

„Hans Jonas / Prinzip Verantwortung“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich Glossar-Erweiterung präzise zuzuordnen.

Als Anschlussbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Jonas ersetzt nicht den SDG-/SDG+-Rahmen. Er liefert eine ethische Tiefenlogik für Vorsorge und intertemporale Wirkung.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Hans Jonas / Prinzip Verantwortung“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Quellen und Einordnung

Kategorie: Glossar-Erweiterung

Quellenstatus: Die Quellenverweise führen auf Detailseiten des Quellenarchivs; WÖk-Primärquellen dokumentieren Modellbegriffe und ersetzen keine externe Evidenz für empirische oder rechtliche Aussagen.