WÖk-Präzisierungsbegriff
ILO-Kernarbeitsnormen
ILO-Kernarbeitsnormen beschreiben grundlegende Rechte bei der Arbeit, etwa Vereinigungsfreiheit, Verbot von Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff im Bereich Datenbegriff.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Forced Labour Regulation, Mindestschutz / Minimum Safeguards, Social Taxonomy / Sozialtaxonomie.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Sie bilden Schutzgrenzen für Arbeits-, Lieferketten- und Sozialwirkung.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Nicht als freiwilliges Nice-to-have behandeln.
Verwendung
Verwendung
Als Anschlussbegriff verwenden und von WÖk-Bewertung unterscheiden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht als bloßes Schlagwort verwenden: „ILO-Kernarbeitsnormen“ braucht Kontext, Bilanzgrenze und Prüffrage.
- Nicht mit einer fertigen Bewertung verwechseln: Der Begriff ordnet ein, er entscheidet nicht automatisch.
- Nicht von Datenqualität trennen: Als WÖk-Präzisierungsbegriff bleibt er nur belastbar, wenn Quelle, Bedeutung und Grenze sichtbar sind.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „ILO-Kernarbeitsnormen“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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