Methodenbegriff
Outcome- und Empfängerlandkarte
Verhaltens-, Beziehungs-, Praxis- und Zustandsveränderungen bei konkreten Wirkungsempfängern statt nur organisationsinterne Outputs planen.
Auf einen Blick
- Verhaltens-, Beziehungs-, Praxis- und Zustandsveränderungen bei konkreten Wirkungsempfängern statt nur organisationsinterne Outputs planen.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Outcome- und Empfängerlandkarte“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte, Wirkungspfad, WÖk-Indikatorenarchitektur.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Verhaltens-, Beziehungs-, Praxis- und Zustandsveränderungen bei konkreten Wirkungsempfängern statt nur organisationsinterne Outputs planen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
C04 gehört zur Kategorie „Wirkungsmodellierung und Zukunftslogik“. Verbindlicher Output: Empfängerbezogene Outcome-Landkarte mit Fortschrittsmarkern, Einflussbereich und Beobachtungsplan.
Verwendung
Verwendung
C04 gehört zur Kategorie „Wirkungsmodellierung und Zukunftslogik“. Verbindlicher Output: Empfängerbezogene Outcome-Landkarte mit Fortschrittsmarkern, Einflussbereich und Beobachtungsplan.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Outcome- und Empfängerlandkarte“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Verhaltens-, Beziehungs-, Praxis- und Zustandsveränderungen bei konkreten Wirkungsempfängern statt nur organisationsinterne Outputs planen.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Outcome- und Empfängerlandkarte“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Outcome- und Empfängerlandkarte“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte · Wirkungspfad · WÖk-Indikatorenarchitektur · Wirkungsdashboard und Managementcockpit · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell
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